WikiDer > Schleife von Linne
Das Schleife von Linne ist ein stark geschnittener Bereich innerhalb eines im in 1920er Jahre des 20. Jahrhunderts abgeschnitten Maasbogen das ging zwischen Linne und merum. Ein Wehr, das Wehr Linne, wurde in der Maas gebaut. Der Versand erfolgt seitdem über Linne sperren im Weiler Osen.
Der Bereich innerhalb der Schleife wurde in den Jahren 1942 bis 1982 zum Zwecke der Kiesgewinnung, wo sich Pfützen bildeten als die Geeringplas, das Eisenbahnsee und der Osenplas. Diese Pfützen sind durch Dame voneinander getrennt. Die Pfütze am oberen Ende der Schlaufe wurde mit Lehm gefüllt und wird seitdem wieder landwirtschaftlich genutzt. Der Spoorplas verdankt seinen Namen der dortigen Gewinnung von Schotterschotter für die Eisenbahn. Dieser Abbau wurde bereits in den 1970er Jahren beendet.
Dadurch entstand eine Fläche von 180 ha, bestehend aus 90 ha Kiesbecken, 60 ha landwirtschaftliche Nutzfläche und der Rest aus Weichholzauwald (10 ha) und Kiesrasen (20 ha). Darüber hinaus nimmt die Maasbocht selbst 55 ha ein, und in der Nähe der Schleuse gibt es einen weiteren landwirtschaftlichen Streifen von 10 ha.
Um 2010 wurde beschlossen, das gesamte Gebiet als Fließgebiet für die Maas und als Naturschutzgebiet einzurichten. Ab 2001 befand sich ein Teil der Ufer rund um die Schleife bereits im Besitz der Stiftung Limburger Landschaft (Überlauf von Linne und Isabellegreend und Ooldergreend).