WikiDer > Lykisch
Lykisch, Lykisch (Trm̃mili) | ||||
| Gesprochen in | Anatolien | |||
| Ausgestorben in | 1. Jahrhundert v. Chr. | |||
| Sprachfamilie | ||||
| Alphabet | Lykische Schrift | |||
| Sprachcodes | ||||
| ISO 639-1 | - | |||
| ISO 639-2 | - | |||
| ISO 639-3 | xlc | |||
| ||||
Es Lykian oder Lykisch war die sprache der alten Lykier im Lykien. Von dieser Sprache sind nur zwei Inschriften mit mehr als wenigen Wörtern erhalten. Im Gebiet zwischen den heutigen Städten wurde Lykisch gesprochen Antalya und Fethiye im Süden von Truthahn. Es wird angenommen, dass die Sprache ausgestorben ist, als sie Altgriechisch in dem 1. Jahrhundert v. Chr. wurde hier als Amtssprache eingeführt. Im ägyptisch Quellen werden die Lykier lukka erwähnt und zu den Seevölker gezählt.
Lykisch gehörte zu den Anatolische Sprachen und war am engsten verwandt mit dem Luwisch. Es kann sogar direkt von hier kommen. Von dem 5. Jahrhundert v. die lykische Sprache wurde niedergeschrieben, vermutlich in einer Variante der griechisches Alphabet. Bereits im 4. Jahrhundert v. Die griechische Kultur gewann immer mehr Einfluss auf die Lykier. Infolgedessen beträgt die schriftliche Periode des Lykischen weniger als zwei Jahrhunderte, was bedeutet, dass Lykisch Schreiben zu wenig und über Phonetik Über diese Sprache ist fast nichts bekannt. Die einzigen überlieferten Texte jeglicher Länge sind die, die 1974 entdeckt wurden Dreisprachigkeit von Xanthos von 337 v. Chr. und der Stele von Xanthos von 400 v.Chr. Weitere Quellen sind Personen- und Ortsnamen, etwa 150 Grabinschriften, etwa 20 Votivtexte und etwa 100 Münzinschriften.
Literatur
- H. Craig Melchert: Lykisch. In: Roger D. Woodard (Hrsg.): Die Cambridge Enzyklopädie der alten Sprachen der Welt. Cambridge: Cambridge University Press 2004, S. 591-600. ISBN 0-521-56256-2 .
- Günter Neumann: Das Lykische und seine Verwandten (= Nachrichten der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philolog.-Histor. Klasse, 2004, Nr. 7). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2004.
- Günter Neumann: Glossar der Lykischen (= Dresdner Beiträge zur Hethitologie 21). Wiesbaden: Harrassowitz 2007. ISBN 978-3-447-05481-2.