WikiDer > Magnetosom
EIN Magnetosom ist eine kleine membranreiche Struktur, an der sich magnetotaktische Bakterien orientieren Magnetfelder. Die Membranen des Magnetosoms enthalten Ketten aus Eisen Magnetitkristalle die sich mit magnetischen Kräften verbiegen.[1] Die Kristallketten wirken als a Kompassnadel: sie richten die magnetotaktischen Bakterien auf die geomagnetischer Pol. Damit finden die Bakterien oft die mikroaerophil Umgebungen, in denen sie gedeihen.
Im Allgemeinen weisen Magnetosomkristalle eine hohe chemische Reinheit, speziesspezifische Kristallmorphologien und spezifische Konfigurationen innerhalb der Zelle auf. Diese Merkmale weisen darauf hin, dass Magnetosomen gebildet werden durch Biomineralisierung.[2]
Magnetosomen bestehen neben Magnetit auch aus schwefelhaltigen Kristallen, wie z greigite. In Eisensulfid-Magnetosomen wurden auch mehrere andere Eisensulfid-Mineralien identifiziert - darunter mackinaweet (tetraedrisches FeS) und ein kubisches FeS - vermutlich Vorläufer von Magnetit.[3]
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