WikiDer > Mansardendach
Firstbalken = Firstbalken, Sparren = Sparren, Deckenbalken = Querlatte, Randstein = Längsträger
EIN Mansardendach, Mansart-Dach, kaputtes Dach, kaputte Kapuze oder französische Haube ist ein Dachform mit gebrochenen, nach außen gebogenen Oberflächen. Dieser historische Dachtyp stammt aus dem Französischen barocke architektur und ist nach dem französischen Architekten benannt François Mansart (1598-1666), der diese Dachform entwickelt hat.
Formen
Mit einem Mansardendach, der untere Teil der schrägen Dach steiler als der obere Teil. Damit ist dieser Dachtyp die Kehrseite von a nickte oder gefälltes Dach oder von a Dach mit Dach. Das Mansardendach gibt es in verschiedenen Formen und die bekanntesten können als Varianten des Walmdach und als Variante des Satteldach.
Die ursprüngliche Form war das vierfache Mansardendach, bei dem alle Wände von einem zerbrochenen Dach gekrönt waren, wie bei Landhäusern. Diese Form kann als Variante des Walmdaches angesehen werden. Bei diesem Vierfachdach kommt es vor, dass die Haube nicht in einem Grat aber gekürzt endet in einem kleinen Flachdach. Die andere Form, bei der sich die Endgiebel bis zum First fortsetzen, kann als Variante des Satteldaches angesehen werden.
Performance
Auf sehr steilen oder sehr flachen Dächern gibt es viele Arten Dachziegel nicht brauchbar. Bei Flachdächern können Wind und Regen unter die Ziegel schlagen, bei steilen Dächern fallen die Ziegel leicht herunter.
Bei Mansardendächern mit steilem Unterdach wird die untere Dachhälfte manchmal anders gedeckt. Es gibt Dachziegel, die von einem First oder einem Stift gehalten werden, aber auch Teerpappe, ein gewelltes Papier und Dachschiefer aus unterschiedlichen Materialien verwendet werden. strohgedeckt Mansardendächer sind selten, weil Stroh dort, wo es über einen Knick läuft, nicht gut bedeckt. Ein Knick nach außen in einem Reetdach sollte sehr bescheiden sein.
Auch für die Umsetzung des Knicks sind verschiedene Lösungen im Einsatz. Es gibt spezielle, gebogene Dachziegel, aber bei vielen Dächern werden die Ziegel der oberen Dachhälfte einfach umgekippt. Eine Holzleiste, mit oder ohne eigene Rinne, tritt auch auf. In seltenen Fällen ist der Sims so hoch, dass Fenster darin hergestellt werden.
Bei einem Gebäude, das keinen rechteckigen Grundriss hat, kann ein Mansardendach viele komplexe Winkel erzeugen, siehe zum Beispiel die Fotogallerie unten und die Dorfkirche 's-Gravenzande.
Anwendung
Ein Mansardendach war nur in kleinen Einfamilienhäusern platzsparend in Gegenden sinnvoll, wo Wände teuer waren, zum Beispiel weil Naturstein und Baustein musste aus der Ferne mitgenommen werden. Auch Vorschriften könnten Wände teuer machen. In Teilen Deutschlands ist die Grundsteuer (Grundsteuer) von Bedeutung: sie wurde auf die Gesamtheit erhoben Böden, nicht für die Gebäudeschicht direkt unter dem Dach. Auch an anderer Stelle, beispielsweise in Paris, mögen Steuer- oder Bauvorschriften in diese Dachform eingespielt haben, aber die dortigen Quellen widersprechen sich über die genauen Konsequenzen der Vorschriften.
Bei Reihenhäusern, die sich sozusagen gegenseitig unterstützen, kann die Dachkonstruktion etwas leichter sein, damit die Nachteile weniger schwer wiegen. In großen Gebäuden sind die Bauelemente weniger im Weg und der Vorteil des großen Raumes mit guter Luftzirkulation macht sich bemerkbar, was die Nutzung als Trockenboden im Sudhaus in Fallersleben erklärt, siehe Lüftungsöffnungen im Dach.
Weil die Form des Daches Baumeister bietet alle möglichen Gestaltungsmöglichkeiten, das Bauen liegt bei luxuriösen Gebäuden im Trend. Bei Gebäuden, die senkrecht zur Firstrichtung stehen, ist es auch eine Möglichkeit, die Firsthöhe zu begrenzen und ein zu großes Dach zu vermeiden. Ein Sonderfall ist das Gebäude bei Windmühlen: Er muss niedrig sein, um der Mühle nicht den Wind aus den Segeln zu nehmen. Als Mühlen noch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor waren, wurde dies in Bestimmungen rund um die Wind richtig. Bei historischen Mühlen wird dem noch oder wieder Rechnung getragen, wie bei den Gebäuden rund um die Mühle Lust in Amerongen, siehe Fotogallerie.
Popularität
Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert Diese Art von Dach wurde häufig verwendet, um Dachgeschoss von (kleinen) Häusern. Bei Gebäuden, bei denen der Knick zwischen den Dachteilen sehr klein oder fast rechtwinklig ist, sind die praktischen Vorteile jedoch gering.
Verschiedene Aspekte wie Kosten, Verwendungszweck und Ästhetik bestimmen die Vor- und Nachteile der Konstruktion. Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert das gebrochene dach wird nur sporadisch genutzt, um beispielsweise bei neubauten die rinnenhöhe an bestehende gebäude anzupassen und trotzdem zusätzliche gebäudehöhe bzw. bauvolumen zu schaffen. Ab 1990 ist mit dieser Form ein kleines Revival im Neubau zu sehen.
Benutzerfreundlichkeit
Der Platzgewinn der kaputten Motorhaube ist geringer, als es auf den ersten Blick scheint. Um die Verstärkung zu bewirken, ist eine geknickte Konstruktion erforderlich, die natürlich weniger stark ist dann ein normales Dreieck Dachstuhl und muss daher stärker durchgeführt werden. Bei der gängigsten Konstruktion treffen am Knick vier Balken zusammen: die beiden Teile des gebogenen Sparren, ein Hahn Balken und ein Träger. Bei den üblichen Holzbalken entsteht so ein riesiger Knoten, der die Nutzbarkeit und Zugänglichkeit des Obergeschosses stark einschränken kann. Um die Konstruktion stabil zu machen und windabweisend oft wird auch ein Lichtständer von der unteren Hälfte des Daches bis zum Boden verwendet. Außerdem muss der Hahnenbalken schwerer und länger als normal sein und die Dacheindeckung hat eine größere Oberfläche und proportional mehr Gewicht. Durch die vielen Ecken und Winkel kann der Dachboden leicht in eine Domäne von Staubnestern und Ungeziefer verwandelt werden, weshalb die Konstruktion oft hinter einem Verkleidung oder so ähnlich versteckt. Durch die steile untere Dachhälfte entsteht jedoch ein großes Bauvolumen. Auch in der Nähe der Außenwand ist genügend Stehhöhe vorhanden, was gut zu einer Wohnfunktion passt. Gauben können dann für zusätzliches Licht und Stehfläche sorgen und mit wenig Material in der teilweise fast senkrechten unteren Dachhälfte gebaut werden. Diese und andere Anbauteile sind daher bei Mansarddächern sehr verbreitet.
Aufgrund des Gewichts der Konstruktion ist es nur in Ausnahmefällen möglich, ein Gebäude mit defektem Dach nachzurüsten. Die Bauweise führt auch zu einem teureren Dach, während eine bei einem normalen Dach etwas höher gebaute Wand bald den gleichen Raumgewinn bringt.
Dachboden
In einer Reihe von Sprachen und Dialekten, einschließlich der Antwerpen ist Mansarde eine Bezeichnung für einen Dachboden, analog zum Französisch.[1] Dieser Raum muss nicht unbedingt unter einem Mansardendach sein. Volkssänger Wannes Van de Velde singt von seinem Dachboden in Meine Mansarde, zu dem der Krieger aus dem 14. Jahrhundert gehört Jan Breydel hätte geschlafen.[2]
Fotogallerie
Mansardendächer in Paris
Museum auf Ecke des toten Mannes in der Normandie

Jägerhütte in Kottenforst Biene Bonn

Laufen, Häuser in Most Pauliński (Pauliński-Straße)

Wohnhäuser am Koningin Regentesselaan in Roermond

Niedriger Neubau in Amerongen ermöglicht dem Wind freien Zugang zur Mühle Lust

Hotel Regent in de Straßburg Nachbarschaft Petite Frankreich. Die Nachbarschaft ist a Weltkulturerbe.

Die Kirche von Mjällby. Kirchen mit Mansarddächern sind in den meisten Teilen Europas selten, in Schweden jedoch üblich.

Detail der Kirche von Kimstad, Schweden. Der breite First zwischen oberem und unterem Dachteil bricht die im Winter entstehende Schneedecke auf.
Dorfkirche ('s-Gravenzande), Die Niederlande. Nationaldenkmal, ein Entwurf von Adrian Tollus.

Tilburg, Rugdijk, kaum geknicktes Mansarddach
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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