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Es Marangoni-Effekt oder der Weintränen (auch als . bezeichnet Gibbs-Marangoni-Effekt), ist das Phänomen, das beobachtet werden kann, wenn ein Glas mit alkoholisches Getränk steht eine Weile. Es sieht aus wie ein Ring im Inneren eines Glases direkt über der Flüssigkeitsoberfläche, aus dem kleine Tröpfchen fallen. Der temperaturabhängige Marangoni-Effekt wird auch als thermokapillare Konvektion bezeichnet.
Der Effekt wurde nach dem italienischen Physiker benannt Carlo Marangoni, der darüber (1865) promovierte.[1]
Aussage
Dieser Effekt ist darauf zurückzuführen, dass Ethanol ein niedrigerer Oberflächenspannung dann hat Wasser. Wenn Ethanol mit Wasser gemischt wird, zieht das Teil mit einer höheren Oberflächenspannung stärker an der umgebenden Flüssigkeit als das Teil mit einer niedrigeren Oberflächenspannung (kapillar Operation). Wenn ein Glas mit alkoholischem Getränk, z.B. Wein, in einem Glas geschwenkt, kann man die Wirkung gut beobachten. Der Wein gleitet nicht einfach zurück ins Glas. Alkohol (Ethanol) verdunstet aus dem Wein an der Glaswand. Da Ethanol einen niedrigeren Siedepunkt (78 °C) als Wasser (100 °C) hat, verdampft proportional mehr (schnelleres) Ethanol als Wasser. Dadurch ist an dieser Oberfläche, also der Glaswand, der Ethanolanteil geringer als im Glas selbst. Weil Wassermoleküle stärker sind intermolekularen Kräfte als Ethanol (mehr und stärker Wasserstoffbrücken und ein größeres Dipolmoment) entsteht eine größere Spannung an der Oberfläche und Flüssigkeit, in diesem Fall Wein, wird aus dem Glas gesaugt. Dies ist an dem auf dem Glas sichtbaren Ring zu erkennen. Schließlich kommt es zur Tropfenbildung und aufgrund der Schwerkraft sehen wir den Wein "tränen", die Tropfen, die nach unten fließen. Da das Ethanol weiterhin schnell verdunstet, wird weiterhin Flüssigkeit angesaugt und das Glas reißt weiter.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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