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Meerforel
Seeforelle
Seeforelle
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Chordaten (Chorda-Tiere)
Klasse:Aktinopterygie (Strahlflossen)
Auftrag:Lachsarten (Lachs)
Familie:Salmoniden (Lachs)
Sex:Salmo
Nett
Salmo trutta lacustris
Linné, 1758
Bilder aufWikimedia CommonsWikimedia Commons
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Angeln

Das Seeforelle (Salmo trutta lacustris) ist ein Fisch von der Familie Lachs (Salmoniden). Dieser Fisch hat zwei weitere unterschiedliche Formen: die Meerforelle (s.t. trutta) und der Bachforelle (s.t. lario). Die Seeforelle gilt als Süßwasserform der Forelle (S. trutta). Die Forschung zeigt, dass sich jede Forelle je nach Umständen entweder zu einer meerwandernden Form (Meerforelle) oder zu einem Fisch entwickeln kann, der sein ganzes Leben im Süßwasser verbringt (Bachforelle und Seeforelle). Die Unterscheidung in Unterarten (S. trutta fario, S. trutta lacustris und S. trutta trutta) ist daher falsch.[1] Im Englischen werden diese Formen (Bach- und Seeforelle) als „Brown Forelle“ bezeichnet. Deshalb kommt der Name Bachforelle wird regelmäßig in schlecht übersetzten Publikationen über Forellen erwähnt. Schlechte Übersetzungen können auch zu Verwechslungen mit der nordamerikanischen "Seeforelle" führen Salvelinus namaycush, eine eigenständige Art mit grünlicher Grundfarbe und hellen Flecken.

Eigenschaften

Die Seeforelle hat einen gedrungenen, torpedoförmigen Körper, der an den Flanken etwas zusammengedrückt ist. Der Rücken ist blaugrau bis grüngrau, der Bauch hellgrau bis weiß und die Flanken silbern mit vielen unregelmäßig geformten, oft x-förmigen schwarzen Flecken. Äußerlich ist die Seeforelle von der Bachforelle durch das Fehlen der roten Spitzen zu unterscheiden.
Die Seeforelle ist normalerweise 40 bis 80 cm lang. Das größte gefangene Exemplar war 113 cm lang. Das Tier wiegt normalerweise 0,8 bis 5,0 Kilo, aber es wurde auch ein Tier von 15,6 Kilo gefangen.[Quelle?]

Verbreitung und Lebensraum

Dieser Fisch lebt im Süßwasser und frisst Insekten und kleine Fische. Der Fisch kommt vor in Skandinavien, Russland, Großbritannien, Irland und der Alpen. Er lebt dort in großen kühlen Seen.

Die Seeforelle ist in der Regel nach zwei bis drei Jahren geschlechtsreif. Zur Paarung gehen die Fische zu den Bächen, die zu den Seen münden. Die Paarungszeit ist von September bis Oktober. Wenn es einen guten Platz gefunden hat, beginnt das Weibchen mit Schwanzschlägen eine 15 bis 30 cm tiefe Furche zu graben. Das Weibchen legt dann seine Eier im Steinbruch ab, die vom Männchen befruchtet werden. Dann deckt das Weibchen die Nut wieder ab. Dies wird in den folgenden Tagen mit anderen Partnern wiederholt, bis ihre Eier weg sind.

Die Jungfische schwimmen dann im Laufe von ein bis zwei Jahren zurück in die Seen. In ihrer Jugend ernähren sie sich von allerlei Kleintieren, aber wenn sie geschlechtsreif sind, fressen sie nur noch Fische, auch ihresgleichen.

Nüsse

  1. Emmerik, W.A.M. van & Nie, H. W. das, 2006. Der Süßwasserfisch der Niederlande. Aus ökologischer Sicht. Sportfischen Niederlande, Bilthoven.