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MoMo

MoMo, Abkürzung von Modernisierung Denkmalpflege, ist seit 2009 ein häufig verwendeter politischer Begriff in der niederländischen Sprache Raumplanung und der Denkmalpflege, insbesondere auf kommunaler Ebene, wo die formulierte Politik die meisten Auswirkungen hatte. Der Begriff wurde erstmals in einem Grundsatzschreiben des Ministers für Bildung, Kultur und Wissenschaft verwendet, in dem die Repräsentantenhaus im Herbst 2009 zugestimmt.

Mit dem MoMo wollte die Ministerin eine Reihe von Änderungen in der Denkmalpflege umsetzen, nämlich die Anregung und Unterstützung raumbezogener Arbeit, einschließlich der Bedeutung der Kulturgeschichte in der Raumplanung, Formulierung einer Vision zum Erbe und Verringerung des Verwaltungsaufwands.[1]

Bei der Entwicklung des MoMo konzentrierte sich die Ministerin auf drei Säulen:

  1. Säule 1: Berücksichtigung kulturhistorischer Interessen in der Raumplanung. Der Schwerpunkt liegt nicht mehr auf der Objektebene, sondern vor allem auf der Bereichsebene;
  2. Säule 2: Vereinfachung und Stärkung der Vorschriften;
  3. Säule 3: Sicherstellen, dass die Umzonung einfacher erfolgen kann.

Als Ergebnis des MoMo sind sie Raumordnungserlass und der Denkmalgesetz auf 1. Januar2012 angepasst. Die wichtigsten Folgen sind die Verpflichtung der Kommunen, Bebauungspläne den kulturhistorischen Werten der Gegenwart Rechnung zu tragen und Ausnahmen von der Genehmigungspflicht für Eigentümer monumentaler Bauten zu erhöhen. Infolgedessen erlauben viele Gemeinden eine kulturhistorische Wertekarte Fertigung und findet die Integration von Denkmalkommissionen und Wohlfahrtsausschüsse einem einzigen Ausschuss für Raumqualität.

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