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Morula
Zur Gattung der gleichnamigen Schnecken siehe Morula (Gattung).
Die Entwicklung von a Zygote(ein) zu morula (e).

Das morula (Latein vor dem Maulbeere) ist ein Embryo in der frühesten Embryonalentwicklung, bestehend aus 16 bis 32 kleinen diploide Zellen, die im Glashaut sitzen.

Die Morula entsteht aus dem befruchtetEizelle, das Zygote, aufgrund der schnellen Zellteilung (Mitose). Während des 3- bis 4-tägigen Aufenthalts im Eileiter erfährt diese Zygotegot Spaltungen. Die sich teilenden Zellen wachsen nicht vor der Teilung, sodass das Gesamtvolumen ungefähr gleich bleibt. Durch die vorhandene Glashaut bleiben die Zellen auch gut zusammen. Nachdem sich mindestens 16 kleinere Zellen gebildet haben, beginnen die Zellen erstmals zu wachsen unterscheiden. Jede dieser Zellen ist totipotent, so dass sie individuell zu einer neuen und individuellen Zelle heranwachsen können. Die Zellteilung in dieser Phase ermöglicht auch eineiige Zwillinge stammen.

Die Morula ist mittlerweile in der Uterus und schwimmt weiter in der von der Gebärmutterschleimhaut freigesetzten Flüssigkeit, die Nährstoffe liefert. Die Zellteilungen gehen weiter, bis die Morula zu einem massiven Zellklumpen angewachsen ist, der schließlich durch den zunehmenden Druck aus der Glaskörpermembran platzt. In diesem Moment wird die Morula a blastula erwähnt.