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Motorradsprint: Zweig des Motorsports, bei dem ein Fahrer über eine Distanz von 1/4 oder 1/8 Meile (402,336 oder 201,168 Meter) gegen die Uhr fährt.
Klassen im Motorrad Sprint
- Wettkampfräder: Kostenlose Klasse um Drag-Rennen und sprinten. In Europa die höchste Klasse, die auch Drag Bikes genannt wird, gibt es auch die Top Fuel Klasse.
- Pro Aktie: Klasse für Drag Race und Sprint, bei denen die Motoren eine gewisse Ähnlichkeit mit Standardmaschinen aufweisen müssen und beispielsweise Sonderkraftstoffe verboten sind (außer C14 oder C16). Pro-Aktien müssen ein Mindestgewicht pro 1000 ccm haben (je nach Motortyp) und der Hinterreifen darf maximal 23 cm breit sein.
- Sonderangebote: Freie Klasse im Drag Race und Sprint.
- Standardklasse: Klasse im Drag Race und Sprint mit Serienmotoren, die immer die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen müssen.
- Super Street Bike: Klasse im Drag Race und Sprint mit Straßenmotorrädern. Obligatorisch: Zulassung, normale Straßenreifen, Benzin (Normal oder C16). Verboten: Wheelie-Bar. Die Klasse über dem Ultimate Street Bike.
- Super Twin Top Kraftstoff: Freie Klasse im Dragrace für Zweizylinder, ab 1992. Hauptsächlich Harley-Davidsons.
- Super Twin Top Gas: Freie Klasse im Dragrace für Zweizylinder, ab 1992. Kraftstoff: Benzin (meist hochoktan C14 oder C16). Hauptsächlich Harley-Davidsons.
- Superstock: Klasse im Drag Race und Sprint. Superschäfte sind leicht getunte fast Standardmaschinen mit Wheeliebar und Slick. Kompressoren und Einspritzung sind verboten, der Rahmen muss original sein. Ursprünglich als günstige Einstiegsklasse für den Pro Stock gedacht. Diese Klasse existierte in Europa von 1985 bis 1991.
- Top-Kraftstoff Kostenlose Klasse im Drag Race und Sprint. Top Fuel ist die höchste Klasse. Der Brennstoff kann bis auf Hydrazin frei gewählt werden. Die Maschinen werden auch Fueler genannt.
Begriffe aus dem Drag Race und Motorrad Sprint
- Luftschieber: Pneumatischer Schaltmechanismus. Das Hochschalten erfolgt über eine Taste am Lenkrad. Das Herunterschalten (während des Rennens nicht notwendig) erfolgt einfach mit dem Fuß. Den Airshifter findet man übrigens auch an behindertengerechten Motorrädern.
- Gebläse: Englisch Name für die mechanische LuftKompressor, der Vorläufer der Turbo. Ein Gebläse arbeitet sofort, ein Turbolader erst bei höheren Drehzahlen. Deshalb werden Gebläse auch heute noch im Drag Racing und Sprinten auf Nitromethan-, Methanol- oder Benzinmotoren eingesetzt. Deutscher Name: Ladepumpe.
- ausbrechen: Ein Sprint- oder Drag-Race-Lauf, bei dem die Zeit unterschritten wird Index gefahren werden.
- Ausbrennen: Möglichkeit, den Hinterreifen eines Sprint- oder Drag Race-Motorrads aufzuwärmen. Die Vorderradbremse wird gehalten und der Hinterreifen dreht durch, bis die richtige Temperatur erreicht ist. Siehe auch Rolling Burnout.
- C14, C16: Benzin mit einer Oktanzahl von 114 oder 116. Dieses Benzin ist für Motoren mit sehr hohem Verdichtungsverhältnis geeignet. Weit verbreitet im Drag Racing und Sprint in reinen Benzinklassen wie Pro Stock, Super Twin Top Gas und Super Street Bike. Die Klassen Ultimate Street Bike und Ultimate Street Twin müssen mit handelsüblichem Normalbenzin betrieben werden.
- Dope: (Taufe): Zugabe, zB in Kraftstoff oder Schmieröl. Beispiele: Viskositätsverbesserer, Antioxidationsmittel, Stockpunkterniedriger, Oktanzahlverstärker. Beim Drag Race/Sprint wird Methylalkohol (Kraftstoff) manchmal als Dope bezeichnet, da er leichter entzündlich ist als Benzin.
- Leiste ziehen: Flacher Lenker, der bei Drag Race und Sprint verwendet wird. Schleppstangen werden auch bei Choppern mit Risern verwendet. Auch flache Stange oder flacher Griff genannt.
- Rohre ziehen: Offene Auspuffe, die oft beim Zoll verwendet werden. Ursprünglich nur im Drag Race und Sprint verwendet.
- Doppelblocker: Sprint- oder Drag-Race-Bike mit zwei Motorblöcken. Auch in der Bergsteigen Doppelblocker verwendet werden.
- Endgeschwindigkeit: Die gemessene Geschwindigkeit eines Sprinters oder Drag Racers am Ende eines Laufs.
- Endzeit: Die Zeit, die ein Sprinter oder Drag Racer vom Start bis zum Ziel benötigt. Beim Sprint zählt die Zeit zwischen grünem Licht und Ziel, beim Dragrace, wo es darum geht, die Linie vor dem Gegner zu überqueren, wird unabhängig von der Zeit die tatsächliche Fahrzeit gemessen.
- Feuer brennt aus: Um spektakuläre Fotos von einem Dragracer oder Sprinter zu machen, wird das rollende Ausbrennen manchmal in einer mit Traktionsmasse gemischten Benzinlache durchgeführt, die durch das durchdrehende Hinterrad gezündet wird, wodurch der Motor aus einer Feuersbrunst anspringt. Gestartet wird vorzugsweise (aus Sicherheitsgründen) zwischen zwei Benzinpfützen oder aus einer hufeisenförmigen Pfütze um den Motor. Es ist wichtig, pünktlich zu gehen, da das Feuer den Sauerstoff verbraucht. Siehe auch Burnout.
- Tanker: Motorrad der Spitzenklasse im Sprint oder Drag Race.
- lustiges Fahrrad: „Gekleideter“ Dragracer, der durch die Verwendung von Scheinwerfer- und Tankattrappe eher wie ein normales Motorrad aussieht. Abgeleitet von den lustigen Autos, vierrädrigen Dragster mit Kunststoffkarosserie.
- Gasser: Sprinter/Dragracer mit Benzinbetrieb.
- Index: Mindestzeitlimit für Sprint oder Drag Race. Der Index dient dazu, schnelle Fahrer zu ermutigen, in eine höhere Klasse aufzusteigen und so neuen Fahrern eine Chance auf den Sieg zu geben und die Rennen spannender zu machen. Im Sprint zählt eine Zeit unter dem Index nicht, im Dragrace wird der Gegner zum Sieger erklärt, es sei denn, er ist eine noch schnellere Zeit gefahren. In den Niederlanden hat nur das Ultimate Street Bike (von 1995) einen Index: 7 s auf der 1/8 Meile und 10,9 s auf der 1/4 Meile. Siehe auch ausbrechen.
- Lachgas: Chemisch: N2O. Dieses Gas wird (normalerweise bei Drag Race und Sprint) dem Kraftstoff zugesetzt, was einen zusätzlichen Leistungsgewinn von 25% bis 75% bewirken kann. Als Treibstoff darf nur Benzin oder Methanol verwendet werden, also absolut kein Nitromethan (Boom!). Üblicherweise werden Injektionssysteme verwendet. Bei Straßenmotoren wird das Lachgas zusammen mit zusätzlichem Benzin direkt in die Ansaugkanäle eingespritzt. Das normale Ansaugsystem über die Vergaser bleibt erhalten. Das zusätzliche Benzin-Lachgas-System ist abschaltbar.
- Nitromethan Chemikalie: CH3NEIN2. Nitromethan wird normalerweise (fast immer) wegen seiner kühlenden Wirkung und der Unterdrückung des Klopfens mit Methanol vermischt. Mit Nitromethan können sehr hohe spezifische Leistungen erreicht werden: bis zu 750 PS pro 1000ccm Hubraum (1996) bei 90-95% Nitromethan. Gilt als einziger echter Drag-Race-Treibstoff:“Gas (Benzin) ist zum Waschen von Teilen, Alkohol (Methanol) zum Trinken, Nitro zum Rennen”.
- Rollender Burnout Möglichkeit, den Hinterreifen eines Sprint- oder Drag-Race-Motorrads aufzuwärmen. Der Hinterreifen dreht durch, während das Vorderrad so abgebremst wird, dass der Motor langsam vorwärts fährt. Manche Fahrer wissen, wie man das Ausrollen von Burnout zu einer wahren Kunst macht. Siehe auch Ausbrennen und Feuer brennt aus.
- Lauf: Laufen Sie in einem Sprint oder Drag Race über eine Distanz von 1/4 oder 1/8 Meile. Das Wort wird auch in anderen Kontexten verwendet, um eine bestimmte Distanz zu bezeichnen, z.B. Chicken Run, Jumbo Run, Poker Run, Record Run.
- Saft: Treibstoff. Der Name wird am häufigsten von Sprintern und Dragracern verwendet, die ihren Saft (Nitromethan/Methanol) selbst mischen müssen. In dem Vereinigtes Königreich der Name Juice wird auch für Kraftstoff verwendet, in den USA steht Juice jedoch für Hydraulikflüssigkeit.
- Schraubengebläse: Kompressor die heutzutage in Sprint- und Dragracern verwendet wird, um den Roots-Kompressor zu ersetzen. Durch die Konstruktion mit Spiralluftpumpe wird das Schraubengebläse nicht von pulsierenden Luftströmen beeinflusst.
- Sieben: Sieben-Sekunden-Lauf beim Viertelmeilen-Sprint oder Drag-Rennen. Die ersten sieben wurden von Russ Collins mit einem Zwölfzylinder-Honda-Triple mit 3300 ccm gefahren: 7861 Sekunden (1975). Die erste europäische Sieben war für Henk Vink (Kawasaki 2400 ccm Doppelblocker, 7802 s, Drachten 1980). Der erste Pro-Stock Seven war für Terry Vance (Suzuki GSX, Texas Motorplex Dragstrip 1987, 7,99s).
- Schiebekupplung: Automatische Fliehkraftkupplung, weit verbreitet im Drag Race und Sprint. Durch die Erhöhung der Geschwindigkeit werden immer mehr kleine Gewichte nach außen gedrückt, wodurch die Kupplung allmählich einrastet.
- Sprintstreifen: Verfolgen Sie, auf denen Sprints abgehalten werden. Mindestbreite: 6 Meter.
- Starterrolle: Rolle, auf der ein Drag-Rennrad mit dem Hinterrad platziert wird, um es zu starten. Die Walze kann leicht angetrieben werden, indem man ein angetriebenes Autorad darauf setzt. Bis 1990 wurde es hauptsächlich im Sprint- und Drag-Racing eingesetzt. Heutzutage ist ein externer Anlasser (der auf ein Kurbelwellenende gesteckt wird) obligatorisch, bei Straßenrädern ein normaler Anlasser. MotoGP-Rennfahrer werden manchmal noch mit einer Starterrolle unter dem Hinterrad gestartet. Die Starterrolle wird dann von einem Benzinmotor angetrieben.
- reifen schütteln: Begriff aus Drag Race und Sprint. Ein Reifenzittern tritt auf, wenn der Hinterreifen während einer Fahrt oval wird. Dies ist möglich, weil der Reifendruck sehr niedrig ist. Der Riemen muss durch die Zentrifugalkraft rund werden. Ein Reifenschütteln verursacht verschwommenes Sehen, Übelkeit und kann sogar zu einer Gehirnerschütterung führen. Einzige Abhilfe: vom Gas gehen.
- Traktionsmischung: Klebrige Flüssigkeit, die verwendet wird, um den Grip bei Drag-Racing und Sprints zu erhöhen. Dazu wird meist verdünnter Leim verwendet.
- Verdreifachen: eigentlich ein Dreizylinder, aber im Dragrace und Sprint ist ein Triple eine Maschine mit drei Motoren.