WikiDer > NL-Architekten
NL-Architekten | ||||
Korbbar im Uithof, Utrecht | ||||
| RKD-Profil | ||||
| Schlüsselfiguren | Pieter Bannenberg, Walter van Dijk, Kamiel Klaasse und Mark Linnemann | |||
| Angestellte | 20 | |||
| Hauptquartier | Amsterdam | |||
| Land | ||||
| Einrichtung | 1997 | |||
| Preise | Rietveld-Preis | |||
| Webseite | http://www.nlarchitects.nl/ | |||
| ||||
NL-Architekten ist ein Architekturbüro in Amsterdam, gegründet 1997. Den Kern des Büros bilden Pieter Bannenberg, Walter van Dijk und Kamiel Klaasse, ergänzt durch eine wechselnde Belegschaft von ca. 20 Mitarbeitern und Auszubildenden. Berühmtheit erlangten sie mit dem Design des WOS 8 in UtrechtLeidsche Rijn, Verdana (Block K) Fünen in Amsterdam und die Basketbar am Uithof in Utrecht.
Geschichte
NL Architects wurde 1997 in Amsterdam von Pieter Bannenberg, Walter van Dijk, Kamiel Klaasse und Mark Linnemann gegründet. Sie kannten sich aus ihrem Studium in Delft und arbeiteten seit Anfang der 1990er Jahre zusammen. 2003 verließ Mark Linnemann die Agentur.
Projekte
Das Büro entwirft hauptsächlich Gebäude, darunter Wohnprojekte, Kultur- und Sporteinrichtungen, aber auch Innenräume. Die Designs sind modern und werden als „genial, überraschend und verführerisch, mit grafischen Witzen, Wort- und Bildspielen“ beschrieben.[1]
Einige der Projekte werden im Folgenden zur Veranschaulichung beschrieben.
WOS 8
Die Heat Transfer Station 8 (WOS 8) ist ein verspieltes Gebäude der Fernwärme in Utrecht-Leidsche Rijn, Baujahr 1998. Es ist komplett mit Polyurethan. Ein Fenster an der Nordfassade dient als Basketballkorb. Das Gebäude hat ein wellenförmiges Dach mit einem großen Loch in der Südseitenwand zum Ableiten von Regenwasser und Basketbällen. An der Westfassade sind Klettergriffe angebracht, die das Wort in Blindenschrift enthalten Die blinde Fassade Formen; Reflektoren sind an der Ostfassade angebracht. Auch Nistkästen für Vögel und Aufenthaltsorte für Fledermäuse wurden in das Gebäude integriert.[2][3]
Verdana (Block K) Fünen
Das Verdana (Blok K) Fünen in Amsterdam ist ein Entwurf für einen Block von 10 niedrigen Häusern mit jeweils gleicher Kubikmeterzahl, aber unterschiedlicher Anzahl von Etagen, Breite und Tiefe. Der Block hat ein wellenförmiges Grasdach mit abgesenkten Dachterrassen.[4]
Basketballbar
Die Basketbar auf dem Uithof in Utrecht gibt es ein Café mit einem Basketballplatz auf dem Dach. Der Boden ist in den Boden abgesenkt, so dass die Höhe des Gebäudes begrenzt ist, während die Decke im Inneren eine große Höhe hat. Den Eingang bildet eine leuchtend orangefarbene Rundrampe mit Treppe, die das Café für Rollstuhlfahrer zugänglich macht.[5]
Preise gewonnen
- 1997 - Europan 04, Preis für Pixel City[6]
- 1999 - Rotterdamer Designpreis für den Entwurf der Wärmeübergabestation 8 in Utrecht Leidsche Rijn[7]
- 2003 - Rietveld-Preis, Jury-Preisträger für die Basketbar.[8]
- 2004 - Am nai Preis für die Basketbar[9]
- 2005 - Mies-van-der-Rohe-Preis, Emerging Architect Special Mention für die Basketbar[10]
- 2006 - Europäischer Preis für urbanen öffentlichen Raum 2006, gemeinsamer erster Preis für A8ernA[11]
- 2007 - Gewinner Designwettbewerb für die Groningen Forum[12]
- 2011 - Amsterdamer Neubaupreis für Verdana (Block K) Fünen[13]
- 2011 - Gewinnerwettbewerb für die Sanierung des Katreinetoren in Utrecht[14]
- 2014 - Gewinner Wettbewerb für die Gestaltung der ArtA in Arnheim.[15]
- 2015 - Rietveld-Preis 2015 für TivoliVredenburg, zusammen mit Architekturbüro HH u.a.[16]
- 2015 - Gewinner Stadtplan Reeperbahn in Hamburg, gemeinsam mit BeL Sozietät für Architektur.[17]
| Siehe die Kategorie NL-Architekten von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |