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Jean Nicolas Watlet (Diekirch, 13. August1789 - Arlon, 19. März1868) war Mitglied der BelgierNationaler Kongress.
Lebenszyklus
Watlet studierte ab seinem 13. Lebensjahr an der Militärakademie Saint-Cyr und studierte dann Rechtswissenschaften in Paris, wo er in 1812 promovierte und wurde sofort Rechtsanwalt in Diekirch.
Bei Ausbruch der belgischen Revolution wurde er im Oktober 1830 zum Staatsanwalt am Gericht von Arlon ernannt, eine Position, die er bis 1864 innehatte.
Am 3. November 1830 wurde er zum Abgeordneten des Nationalkongresses für den Kreis Diekirch gewählt. Er trat sein Amt erst nach dem 25. November an, wegen eines Streits um das Wahlergebnis in Diekirch. Er hat für den Kandidatenkönig gestimmt Herzog von Nemours und für den Regenten Surlet der Chokier. Er hat dafür gestimmt Leopold von Sachsen-Coburg aber dagegen Vertrag von XVIII Artikeln.
Im 1831 er wurde zum Abgeordneten gewählt und bekleidete dieses Amt bis 1839. Danach gehörte der Kreis Diekirch nicht mehr zum belgischen Königreich.
Er war einer der Gründer und der erste Präsident (bis zu seinem Tod) der 'Société provinciale pour la Conservation des monuments historiques et des oeuvres d'art', die später in 'Archäologisches Institut Luxemburg' umbenannt wurde. Watlet blieb Single.
Literatur
- Em. ZAHN, Nekrologe 1846-1877, in: Annales de l'Institut archeologique du Luxembourg, t. IX, 1876-1879, p. 231-232.
- V. TOURNEUR, Nicolas Watlet, in: Biographie nationale de Belgique, t. XXXI, 1961-1962, Spalte. 732
- Jean-Luc DE PAEPE & Christiane RAINDORF-GERARD, Le Parliament Belge, 1831-1894, Brüssel, 1996.