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Nils Edén
Nils Eden.

Nils Eden (piteå, 25. August1871 - Stockholm, 16. Juni1945) war ein Schwedisch Historiker, Politiker und Ministerpräsident.

Studium und beruflicher Werdegang

Als Sohn eines Schulrektors studierte er nach seiner Schulausbildung ab 1889 an der Universität Uppsala, wo er in Philosophie promovierte.

1899 wurde er Dozent und 1903 außerordentlicher Professor für Geschichte an der Universität Uppsala, wo er sich vor allem als Handwerker für die schwedische Geschichte des 16. und 17. Jahrhunderts einen Namen machte. Von 1909 bis 1920 war er Professor und Professor für Geschichte an der Universität Uppsala.

Politische Karriere

Als Lehrer beschäftigte sich Edén zu dieser Zeit mit aktuellen politischen Themen, wie der Vereinigung mit Norwegen und die Forderung nach militärischen Reformen. Als Lehrer verteidigte er auch gegen sein Studium die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht und verurteilte damit das alte schwedische Militärsystem. Er setzte sich auch für die Einführung des allgemeinen Wahlrechts ein, das mit der Militärfrage in Schweden verbunden war.

Seine erfolgreiche politische Karriere begann 1908, als er zum Abgeordneten des Unterhauses des schwedischen Parlaments gewählt wurde Reichstag. Im Parlament war er Mitglied der Freethinking Party und dann der Liberalen Partei. 1911 wurde er Mitglied der Verfassungskommission des Reichstags.

1912 folgte er Karl Staaff als Vorsitzender der Liberalen Fraktion im Repräsentantenhaus. Nach Staaffs Tod 1915 folgte ihm Edén auch als Parteivorsitzender der Liberalen Partei. Er selbst war Teil des rechten Parteiflügels, vor allem militärisch, und nicht des antiklerikalen Flügels unter Führung von Carl Gustaf Ekman.

Nach den Wahlen von 1917 wurde er von King . ernannt Gustav V ernannte den neuen schwedischen Ministerpräsidenten und führte eine Koalition der Liberalen Partei und der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei unter der Führung von Hjalmar Branting.

Sein Ministerpräsidentenamt wurde von der Frage der Einführung des allgemeinen Wahlrechts beherrscht. In Schweden war die Angst groß, dass die erfolgreichen Februarrevolution im Russland und der Novemberrevolution in Deutschland würde sich auf ihr Land ausbreiten. In anderen europäischen Ländern und auch in Schweden wurde dadurch der Druck zur weiteren Demokratisierung erhöht und das allgemeine Wahlrecht eingeführt. Schweden führte 1921 das allgemeine Wahlrecht ein.

Nachdem der Reichstag beschlossen hatte, dass Schweden dem Liga der NationenEdéns Job als Premierminister war beendet und am 10. März 1920 trat er zugunsten von Hjalmar Branting zurück.

Dann wurde Edén Gouverneur der Provinz Bezirk Stockholm und blieb es bis 1938. Er blieb auch bis 1938 Abgeordneter. Wegen der Prohibition seiner Partei musste er 1923 die Liberale Partei verlassen, woraufhin er eine eigene Partei gründete. 1938 ging er in den Ruhestand und starb sieben Jahre später.

Vorgänger:
Carl Swartz
Premierminister von Schweden
1917-1920
Nachfolger:
Hjalmar Branting