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Noodstopstrook
A7, Deutschland
Das belgische Straßenschild, das eine Nothaltespur anzeigt

EIN Nothaltespur (Schilder in Wallonien sagen auch Fluchtweg) ist ein Straßenabzweig, der manchmal steil bergab gebaut wird. Der Streifen fällt oft leicht ansteigend ab und endet meist in einem großen Kieskasten. Dadurch können nicht mehr bremsfähige Fahrzeuge sicher zum Stehen kommen – und das in der Regel ohne Schaden.

Auf Bergstraßen, oft mit Haarnadelkurven, gleiches Problem besteht. Diese Straßen verlaufen jedoch immer entlang einer Bergseite. Ein Autofahrer, der nicht mehr bremsen kann, kann sein Auto schräg gegen den Berghang lenken. Der dadurch verursachte Schaden ist einem Sturz in die Schlucht vorzuziehen.

Belgien

Grund

Der Bau in Belgien begann nach der Katastrophe von martelange 1967, als ein mit Flüssiggas gefüllter Tankwagen bei einer Abfahrt nicht mehr bremsen konnte und im Dorfzentrum unter dem Viadukt landete. 22 Menschen kamen bei diesem Unfall ums Leben.

Infrastruktur

Nothaltespuren sind in Belgien gekennzeichnet durch Verkehrszeichen F95. Sie werden auch meist von einem Portal über dem Start mit orangefarbenen Blinklichtern und Verkehrszeichen begleitet, die darauf hinweisen, dass es sich nicht um eine Ausfahrt handelt. Eine andere Möglichkeit, sie anzuzeigen, ist ein weißes Schild mit roter Aufschrift. Da dies nicht weiter vorkommt, besteht keine Verwechslungsgefahr.

Standorte

Auf Openstreetmap

Autobahnen

Andere Möglichkeiten

  • N4 Richtung Arlon in der Nähe von Martelange: zwei 500 Meter voneinander entfernt. Der südlichste liegt ausnahmsweise links, also im Mittelstreifen.
  • Stavelot Lokalstraße Haute Levée: zwei 100 Meter voneinander entfernt.
  • N63 gleich hinter der Brücke über den Gittergewebe

Beispiele