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Paniers
Paniers als Teil der Unterwäsche für eine Dame aus dem 18. Jahrhundert (England, 1850-1880). Auf dem Oberkörper trägt sie ein Chemie und Zwangsjacke. Normalerweise trugen sie nichts unter den Paniern.

Paniers, auch Körbe genannt, sind eine Form von Unterwäsche. Sie bestehen aus einem zweiteiligen Set Reifen die auf beiden Seiten der Hüften sitzen. Frauen trugen Paniers in der 17. und 18. Jahrhundert für ihre Rock seitlich zu verlängern. Der Stil entstand im SpanischGericht und verbreitet durch Frankreich zum Rest Europas.[1] Vielleicht haben sie schon ihren Weg gefunden in England und Deutschland.[2]

Paniers sind sehr unpraktisch und behindern den Träger beim Sitzen und Gehen. Am Anfang von Ludwig XVIWährend ihrer Regierungszeit waren sie besonders extravagant. Die Satteldecken erreichten dann einen Umfang von vier bis fünf Metern. Damit nahmen Frauen dreimal so viel Platz ein wie Männer.[3]

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden englische Stile populär. Die Paniers passten nicht in diese nüchternere, maskulinere Damenmode. Bis 1780 wurden sie nur noch zu formellen Anlässen und am Hof ​​getragen. Nach dem Französische Revolution sie sind komplett verschwunden.[1] Das viktorianisch Die Mode kehrte mit einem weiten Rock zu einer hyper-femininen Silhouette zurück. Das Krinoline spielte eine ähnliche Rolle.

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