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EIN Pentode ist ein Elektronenröhre mit fünf Elektroden zur weiteren Verbesserung der Triode mit zwei zusätzlichen Gittern, die die Verstärkereigenschaften verbessern. Gilles Holst und Bernard Telegen[1] erfand 1926 die Pentode als Ersatz für die Tetrode, die durch Sekundäremission bei niedriger Spannung verursacht werden können oszillieren. Diese Sekundäremission tritt auf, wenn der von der Kathode emittierte und durch das Schirmgitter beschleunigte Elektronenstrom mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftrifft und daraus Elektronen freisetzt. Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, wird in der Pentode zwischen Schirmgitter und Anode ein drittes Gitter, das Brems- oder Umkehrgitter, angeordnet. Dieses Gitter wird typischerweise auf dem gleichen Potential wie die Kathode gehalten, so dass die Sekundärelektronen verlangsamt werden und zur Anode zurückkehren.
Die Pentode wurde hauptsächlich in Leistungsverstärkerschaltungen, aber wegen seiner großen Steilheit und Linearität ebenso wie Vorverstärker für kleine Signale.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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