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Philippe De Stoop

Philippe De Stoop (Brügge, 6. Juni1797 - 3. Juni1874) war Belgier Apotheker und Amateurhistoriker

Lebenszyklus

De Stoop war der Sohn des Gastwirts Jean-Baptiste De Stoop und Johanna Illegheer. Er war der Bruder von Jean-François De Stoop (1799-1861), Gesangsmeister in der Kirche Saint-Gilles in Brügge. Ab dem 1. Mai 1818 wurde Philippe als Apotheker in der Eekhoutstraat Außerdem wurde er Lehrer an der École de Médecine in Brügge.

Er heiratete 1821 Maria Vanhende (1772-1824), Witwe des Apothekers Basiel Rijspoort. 1826 heiratete er die 13 Jahre ältere Marie Meyer (1783) aus Gent. Die Zeugen waren Dr. Isaac De Meyer (war die Braut vielleicht eine Verwandte?), Dr. Johan Bossuyt, Rentier Joseph Versavel und der Bruder des Bräutigams Johannes De Stoop.

Er erhielt den kleinen Kranz in seinem Haus, das sich ab 1835 jeden Freitag traf, um sich auszutauschen und Erkenntnisse zu Ortsgeschichte, Archäologie und Literatur auszutauschen. Er war einer der Gründungsvorstände der Gesellschaft für Geschichte in Brügge. Von der Stiftung an war er Schatzmeister und blieb dies bis wenige Monate vor seinem Tod. Bei den Veröffentlichungen beschränkte er sich auf fünf Artikel zu einem historischen Thema.

1852 wurde De Stoop Direktor der Irrenanstalt Sint-Dominicus. Er lebte neben dem Institut in der Jakobinessenstraatbis zu seinem Tod.

Veröffentlichungen

De Stoop veröffentlicht in den 'Acts of the Society for History in Brügge:

  • Emprun fait aux orfèvres de Brügge von Charles-Quint, 1839
  • Particularités sur les Corporations et Métiers de Bruges, 1843
  • Klo, 1843
  • Fondation d'un anniversaire dans l'église de Saint-Gilles in Brügge (...), (1862-63)
  • Notes sur le métier des tonneliers in Brügge, 1864-65

Literatur

  • S. VRIELINCK & R. VAN AOO, Der Geschichte verpflichtet. 150 Jahre Gesellschaft für Geschichte Société d'Emulation in Brügge, Brügge, 1989.
  • Jaak A. RAU, Von 'Oud Zothuys' zum Asyl des Heiligen Dominikus in Brügge, in: Brugs Ommeland, 1995, S. 131-236.