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Philippe Swyncop | ||||
Selbstporträt (1925) | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | Brüssel, 16. Juni1878 | |||
| Verstorben | Saint-Gilles, 7. November1949 | |||
| RKD-Profil | ||||
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Philippe Swyncop (Brüssel, 16. Juni1878 - Saint-Gilles, der 4. November1949) war ein belgischer Maler, Radierer, Illustrator und Plakatgestalter aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der es vorzog, glatte, nicht tiefgründige Themen anzusprechen.
Er war der ältere Bruder von Charles SwyncopEr machte auch eine Ausbildung zum Maler. Er lebte in der Vandenbroeckstraat 13 in Brüssel (um 1902) und später in der Livornostraat 48 in Brüssel (um 1905).
Lebenszyklus
Philippe Swyncop studierte von 1892 bis 1898 an der Akademie in Brüssel. Seine Lehrer waren Constant Montald und Jean-François Portaels. Er war ein Kommilitone von Paul-Jean Martel, Jef Dutillieu, E. Voets, Lucien Rion, Julien De Beul, Jacques Madyol und Emile Bulcke.
Er nahm an den Wettbewerben für die rom preis 1898, 1904 und 1907, ohne jemals zu den Preisträgern zu gehören. 1900 bekam er die Godecharle-Preis.
Er reiste häufig in Frankreich, Spanien und Italien, Reisen, die seine Themen beeinflussten. Zwölf Jahre lebte er übrigens in Spanien, wo er virtuos südliche Schönheiten malte.
Er war Mitglied von „Le Sillon“ (1893-1910), einer Gruppe von Künstlern wie A. Degreef, Alfred BastienArthur Navez, Laval, Haustraete, Godfrinon, Niekerk, Edgard Tytgat, Maurice Lefebure, Beauck, Jean Colin, Max Chotiau und Rik Wouters.
Er war auch Mitglied der "Cercle Artistique d'Auderghem".
Bis 1924 arbeitete er hauptsächlich als impressionistischer Porträtist.
uvre
Wie Charles Swyncop schuf er eine unbeschwerte, glatte Kunst: Zigeuner, spanische und kreolische Tänzer und andere Arten von Frauen, Gitarristen, Blumenarrangements, Stillleben und Porträts.
Von seinen Porträts erwähnen wir: "Portrait of Brand-Whitlock", Botschafter der U.S.A. in Belgien (1921) und "Portrait of Baron de Favereau" (Senat)
Ausstellungen
- Gent, Salon 1902 : „Schlechte Musik“
- Außerdem stellte er mit der Antwerpener Künstlergruppe „Als ick kan“ aus. In ihrer 50. Ausstellung 1905 im Zaal Buyle in Antwerpen zeigte er "Markt te Brussel"
- Teilnahme an der Gruppenausstellung im Maison d'Art Moderne in Brüssel 1920 zusammen mit Jean Colin, Charles Swyncop, Arthur Navezi, Samuel Milbauer, L. Bisschops, Jean-Jacques Gailliard und J. Payro.
- Teilnahme an der Gruppenausstellung in der Galerie Boigelot in Brüssel 1921 zusammen mit Eugene Plasky, Alfred Bastien, Charles Houben, Jean Gouweloos, Charles Crespin, Leon Spilliaert und einige andere.
Buchillustrator
Philippe Swyncop war auch Buchillustrator. Zu erwähnen sind „La Femme nue de Goya“ von V. Blasco-Ibanez (Brüssel, Editions du Nord, 1929), « Salammbô » von Gustave Flaubert (Brüssel, Edtions du Nord; Reihe Les gloires Littéraires), « L’Empreinte de Dieu » von Maxence Van der Meersch (Brüssel, Editions du Nord ; Reihe « Les Gloires Littéraires ») und «La femme et le pantin» von P. Louÿs (1936). 1910 illustrierte er das Buchcover von Le Mariage de Mlle Beulemans für Frantz Fonson und Fernand Wicheler.
Er produzierte auch sporadische Cover für das Nachrichtenmagazin 'Pourquoi-Pas?“ (zB Porträt des Tänzers Raymond Heux, abgebildet auf dem Umschlag vom 6. September 1929; 8. September 1944: Umschlag „Délivrance“ anlässlich der Befreiung Brüssels; 17. August 1945 : Umschlag „La Bombe atomique a mis fin à la guerre“. )
Stilmerkmale und Standort
Swyncop gehörte zu einer Kategorie konservativ-bürgerlicher Maler aus Brüssel in der Zwischenkriegszeit und den Jahren kurz nach W.W. II: Emile Bulcke, Herman Courtens, Gustave Flash Schuh, Hubert Glansdorff, Jean Gouweloos, Paul Hagemans, Marcel Hess, Luc Kaisin, Georges Lemmers, Gustave-Max Stevens, Fernand Toussaint, Paul Verdus und sein eigener Bruder Charles Swyncop.
Seine Bilder werden auch heute noch regelmäßig auf Kunstauktionen im In- und Ausland angeboten.
Museen und öffentliche Sammlungen
- Antwerpen, Vleeshuis
- Brüssel, Senat
- Brüssel, Königliche Museen der Schönen Künste von Belgien
- Gent, Museum der Schönen Künste : Porträt von Nicole Dierman (1938)
- Löwen, Stadtmuseum Vander Kelen-Mertens
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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