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Pierre Cnoops | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | 4. Juli1938 | |||
| Verstorben | 1. Dezember2018 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Genre(s) | Karneval-Vastelaovend | |||
| Beruf | buttereedner - sprecherin | |||
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Pierre Cnoops (Maasbracht, 4. Juli1938 – Brachterbeek, 1. Dezember2018) war ein Holländer aus Limburg Buttreedner.
Biografie
Der Vater von Cnoops war bereits ein angesehener "Rezitationskünstler", der mit Gesang und komischer Darstellung auftrat. Auf der Grundschule Cnoops musste vor der Klasse stehen, um Witze zu erzählen und schon in jungen Jahren engagierte er sich in der örtlichen Blaskapelle 'Eensgezinheid' und begann seine Karriere als Humorist als er beim jährlichen St. Cecilia-Fest auftrat. Er trat der Theatergesellschaft in seiner Heimatstadt bei und wurde Postbote beim Bij PTT, wie er es selbst ausdrückte - "ee poske bie de pos" -, ein "poske", das er bis zum Schluss bekleidet behielt. Jahrelang zeigte die PTT ihre Bereitschaft, als Pierres lokales Leben bei der Erfüllung seiner Aufgabe gefährdet wurde. Beim Schauspielverein durfte er die Hauptrollen spielen, was er mit so viel Fingerspitzengefühl und handwerklichem Geschick tat, dass er von verschiedenen Seiten zur Teilnahme an den sogenannten "Butte-Wettbewerben" gedrängt wurde.
Cnoops wurde für Hochzeiten und Vereinsfeiern gebucht, zunächst regional, bald aber auch in der ganzen Provinz. Ins Bild kam er beim Limburger Kulturrat (einer Unterabteilung von "Veldeke", der sich insbesondere mit der Erhaltung der Limburger Volkskultur einschließlich des Limburger Dialekts beschäftigt), der damals die Limburger Büttereedner-Meisterschaften veranstaltete. 1961 wurde er zum ersten Mal aufgefordert, an den Provinzmeisterschaften von Butte in . teilzunehmen Maastricht.
Nach der zweiten Teilnahme an der Limburger Butte-Meisterschaft 1962, Bach 1963 wurde er der Eisden der Gewinner mit seinem Debüt 'De Jaeger'. Die begeisterten Kritiken in den Zeitungen, die Interviews und die Radioauftritte sorgten für mehr Bekanntheitsgrad. Die NTS-Nachrichten berichteten auch über seinen Meistertitel und er machte einen 15-minütigen Auftritt auf Silvester in der TV-Show Für die Faust weg von Willem Duys. Er wurde auch gebeten, in den TV-Shows von mitzuspielen Mies Bouwman, Pim Jacobs, André van Duin und Die Mounties.
1964 schloss sich Connoops seinen eigenen an Maasbracht trat nur als Gastgast bei der Debütmeisterschaft auf, die vom Karnevalsverein 'De Hoonder' organisiert wurde, aber 1965 war er in Sittard erneut um den Hauptpreis und wurde mit dem Debüt als 'Architekt' erneut Limburger Meister. Dies führte zu Anfragen für Aufführungen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Karnevalszeit. 1966 nahm er an einem Wettbewerb teil, bei dem vier ehemalige Limburger Butte-Meister gegeneinander antraten. Er gewann den Wettbewerb mit dem Titel 'Directeur van de Verzekeringsmij. Der mündliche Knopf General 1911". Sein Sieg brachte ihm die „Goldene Narrenhaube“ ein.
1971 wurde Cnoops zum dritten Mal Limburger Po-Meister, diesmal in Roermond mit dem Titel 'De Douanier'. Dies war seine letzte Teilnahme an der Boxmeisterschaft unter seinem Motto: Nachdem du dreimal Meister geworden bist, gibst du den anderen auch eine Chance.
Er reiste durch das ganze Land, um seinen Humor zu verbreiten und trat zehn Jahre lang in der beliebten Radiosendung auf Komm und besuche... von Karel Prior. 1982 war er selbst die Hauptfigur in diesem Programm. Er trat auch für 'Hollandse Clubs' in Singapur, Brasilien, Curaçao auf und in Südafrika besuchte er sowohl Kapstadt als auch Pretoria. Mit dem Orchester Freddy Golden von Jan Kok er trat in der Schweiz, in Österreich und auf den Kanarischen Inseln auf.
Als er beigetreten ist PTT-Beitrag mit dem Frührente weitergehen konnte, ging er seiner mittlerweile zu seinem Lebenswerk gewordenen Arbeit als Hobby nach. Auch in späteren Jahren, vor allem während der Karnevalszeit, stand er noch mehrmals in der Woche auf der Bühne, um seinen Humor zu präsentieren. Einen Meilenstein in seinen Auftritten erreichte er 2004, als er sein 4 x 11-jähriges Künstlerjubiläum feierte und zudem die Ehrentitel „Limburger van Verdienste“ und „Ehrenbürgerschaft von Maasbracht“ erhielt.
Pierre Cnoops war Mitglied des Groot Limburgs Buttecomitee, dem Organisator der Limburg Butte Championships, die unter der Schirmherrschaft der LVKA (Limburgse Association of Carnival Artists) ausgetragen werden und deren Vorstand er auch war. Er war auch an der Organisation der Tonpratersgala in . beteiligt Stechpalme in Zeeland.
Auf Wiedersehen
Am 20. Januar 2018 gab Pierre sein letztes Debüt in Mölings bei der 45. Karnevalssitzung von C.V. Die Djimmer. In der Vergangenheit war er hier schon mehrmals aufgetreten. 1990 moderierte er auch die Karnevalssitzung in Mölingen. Er würde sich verabschieden in Reuver im Februar 2019 im "Vastelaovend wie Toen", verstarb aber am 1. Dezember 2018 im Alter von 80 Jahren.[1]
Auszeichnungen
- 1967: Außerordentliches Ehrenmitglied der Studentenvereinigung der Wirtschaftsuniversität Rotterdam
- 1967: Ernennung zum Doktoranden Humoris Causa an der NUL (Narren University Limburg).
- 1969: Orden vom Goldenen Wammes in Maaseik
- 1970: Professor bei ZERO
- 1971: Vize-Manjefieke-Rektor der ZERO
- 1972: Manjefieke Rektor der ZERO
- Träger der goldenen Narrenkapuze
- Medaille des Rotes Kreuz
- Martien Stollman Prize (von den legendären Globetrotters) in Heerlen
- Goldmedaille der Stadt Genk
- Ehrenmedaille der Stadt Roermond und die Stadt Sittard
- Silver Buut, Verdienstmedaille des B.C.L.
- Limburger des Verdienstes
- Ehrenbürgerschaft von Maasbracht
- Die erhaltenen Karnevalspreise können nicht mehr gezählt werden. Wahrscheinlich hat er von allen Orten und von allen Vereinen in den Niederlanden einen bekommen.
- 2004: Orden des Goldenen Humors
- 1997: Ritter im Orden von Oranien Nassau[2]
- 2009: Piet Giesberts Gedenkmedaille vv de Sjoutvotte[3]
Zug
Ehemaliges Transportunternehmen Veolia-Transport hatte einen von ihr Dieseltriebwagen auf der Maasline nach Cnoops benannt. VeliosZug 208 hatte außen ein Porträt von Pierre Cnoops und innen Informationen über ihn.
Externe Links
- Website Pierre Cnoops, eingereicht am Internet-Archiv
- Pierre Cnoops
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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