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Pierre Cox (Hasselt, 15. August1915 - Hasselt, 13. Januar1974) war ein Hasseltse Maler. Er war der Älteste in einer Familie mit 6 Kindern. Parallel zu seinen klassischen Geisteswissenschaften nahm Cox Unterricht an der Städtischen Akademie Hasselt unter der Leitung des Malers Lucien Nolens.
1934 begann Cox als Beamter zu arbeiten, zunächst beim Gerichtsschreiber des Gerichts erster Instanz in Hasselt und dann bei der Landesregierung.
1938 veröffentlichte er eine Gedichtsammlung Allegro, nicht troppo[1], aber er malte auch weiter. Am 17. August 1943 heiratete er Irene Vanstraelen, die ihn weiter ermutigte, weiter zu malen. Nach der Teilnahme an mehreren Gruppenausstellungen machte er sich zunehmend als Vertreter der modernen Kunst aus Limburg bemerkbar. So wurde seine Arbeit Die Morgenpost verliehen während der Kunstausstellung 'De Mijn' 1951 anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Kohleabbaus in Limburg Presse und Kritiker bezeichneten sein Werk oft als 'lateinisch'. 1954 gehörte er zu den 8 belgischen Malern und Bildhauern, die ins Belgische Haus in Köln eingeladen wurden.
Er war einer von sechs Belgiern, die eingeladen wurden, eine Leinwand für die Expo 58 im Brüssel. Sein Werk „Großer blauer Flötenspieler“ wurde vom belgischen Staat gekauft.
1961 gründete er zusammen mit die Künstlergruppe "Helikon". Paule Nolens, Robert Vandereycken, Walter Vilain und Amand Van Rompaey. Dieses Kollektiv eröffnete auch eine Kunstgalerie "Helikon" in Hasselt. Über einen Zeitraum von sieben Jahren wird diese Galerie bedeutende Ausstellungen präsentieren und so dem Limburger Kunstleben neue Impulse geben. Pierre Cox war die große treibende Kraft hinter dieser Initiative.
In den letzten Jahren seines Lebens litt Cox an der anhaltenden Krankheit, die ihn schließlich tötete. Er wird auch weiterhin als der Mann bezeichnet werden, der in Limburg der modernen Kunst den Durchbruch gelang.
Es war in Kuringen, ein Stadtteil von Hasselt, eine Straße, die nach diesem Maler benannt ist: die Pierre Coxstraat.
Der belgische Staat besitzt etwa zehn Werke von Pierre Cox.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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