WikiDer > Sodendüngung

Plaggenbemesting
Das Scheune, hier einer Schafstall, spielte eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Rasendünger


Rasendüngung ist ein alter Anbaumethode bei welchem Bauländer wurden befruchtet mit organisches Material, gemischt mit Tier düngen und manchmal auch mineralische Komponenten. Es wird auch tiefe Kultur erwähnt.

Düngung mittels sod ist ein Merkmal einer recht intensiven Landnutzung, die bereits vor Beginn der Ära auf einigen kargen Sandböden in Nordwesteuropa. Weit verbreitet, führte diese Form der Befruchtung aus der Mittelalter zur Bildung eines "Sodendecks", einer Erhebung des Ackerlandes. In Drenthe kam die Rasendüngung nur von der 17. Jahrhundert im Gange. Der historische Geograph Theo Spek gelang es, den Mythos zu zerstreuen, dass die Eschen 1 Millimeter pro Jahr angehoben würden. Das Wachstum war viel vielfältiger und oft weniger.[1]

Eine intensive Rasendüngung führte auf Dauer manchmal zu einer Versauerung der Bauböden. Infolgedessen wuchsen die Ernten weniger gut. Im Drenthe In diesem Zusammenhang sprach man Mitte des 19. Jahrhunderts von der Krankheit der Drenthe-Essen. Durch die Einführung Dünger Ende neunzehntes Jahrhundert diese Form der Befruchtung wurde überflüssig.

Die mit Grassoden und Tierdünger angebauten Ackerflächen werden oft als es oder gerade. In dem Bodenkunde wird auch das rasendeck sein Ehre erwähnt. In der Vergangenheit war der Begriff auch esdek benutzt. In dem Niederländische Bodenklassifizierung sind diese böden Boden erwähnt. In der internationalen Weltreferenzbasis für Bodenressourcen des FAO heißen diese Böden Anthrosole.