WikiDer > Polyethylenimin
Polyethylenimin (PEI) ist der Polymer von Ethylenimin. Es ist ein starkes basisches Polymer. Es ist gut wasserlöslich. Es ist ein kationisch Polymer (ein Polykation), weil in Wasser die Aminogruppen protoniert.
Synthese
Die Polymerisation von gelöstem oder ungelöstem Ethylenimin erfolgt mit a Katalysator: eine Säure oder ein Halogenalkan wie 1,2-Dichlorethan[1][2]. Bei der Polymerisation in wässrigem Medium werden mehr oder weniger verzweigte Polymermoleküle gebildet, die primäre, sekundäre und tertiäre Aminogruppen enthalten. Ein unverzweigtes, lineares PEI-Molekül enthält nur sekundäre Aminogruppen (abgesehen von den Endgruppen).
Anwendungen
- Als PEI-Antrag enthielt das I.G.Farben-Patent von 1939: Imprägniermittel, und die Verbesserung von Kunstseide zitiert.[1]
- In der Papier- und Kartonherstellung wird es als Retentionsmittel, die die Produktionsgeschwindigkeit der Papiermaschinen erhöhen kann.
- Im Bergbau und Kohlebergbau wurde es als Flockungsmittel.
- Es ist ein Chelatbildner die verschiedene Metallkomplexe bilden können. Damit können Metallionen aus (Ab-)Wasser entfernt werden, indem es durch einen Membranfilter geschickt wird, der mit einer dünnen Schicht PEI beschichtet ist.[3]
- In dem Biotechnologie und mit genetische Manipulation ist PEI geeignet für bioaktive Substanzen in Zellen über Endozytose. Diese Technik wurde für nicht-virale, horizontaler Gentransfer[4].
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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