WikiDer > Postsortierzentrum
EIN Postsortierzentrum ist ein Ort, an dem die Post für eine bestimmte Region wird nach ihrem Ziel sortiert.
Alle Post hat zwei (manchmal drei) Treffer in einem Sortierzentrum:
- 1. Sortierung oder Bonsortierung, alle Post kommt abends aus den Briefkästen, Postämtern und Geschäftsschaltern im Sortierzentrum an und wird im eigenen Bereich und anderen Sortierzentren grob sortiert.
- in der 2. Sortierung oder Versandsortierung wird die Post nachts für einen eigenen Bereich (Rayon) feinsortiert.
- die 3. Sortierung ist die Hausnummernsortierung, bei der die Post für die Zustellämter nach dem Sortierindex für den Käufer in Laufreihenfolge sortiert wird. Einige Auftragsbüros verfügen auch über Hausnummernsortiermaschinen (HSM), eine kleine Version des SMK ohne OCR-Fähigkeit.
Sortierzentren in Belgien
- bpost
- Brüssel X
- Gent X
- Charleroi X
- Antwerpen X
- Lüttich X
Sortierzentren in den Niederlanden
Die Post aus den bekannten roten Briefkästen (heute orange) wird abends abgehoben und landet in der Einrichtungsabteilung der Sortierzentren in Amsterdam, Den Haag, 's-Hertogenbosch, Nieuwegein, Rotterdam und Zwolle. Dort werden die Säcke in die SOSMa's, die Schift-Opzet und StampMachines entleert. Dabei handelt es sich um Maschinen von NEC aus Japan, die halbautomatisch die Post in maschinentaugliche Post (bis Format A5 und max. Dicke 6 mm) und andere separieren. Die maschinentaugliche Post wird in dieser Maschine weiterverarbeitet, der Rest (größer als A5 und kleine Pakete) wird von Hand weiter „eingerichtet“. In der SOSMA werden zunächst alle Postsendungen auf der Längsseite sauber gewendet und steife und unebene Sendungen entfernt (Keulen oder Sichten), damit der Hauptkunde die Karten und Umschläge einzeln, den Rüst- und Stempelteil eingeben kann . Im Facer-/Stornierteil wird mit vier Scannern (UV-Licht und Barcode) nach einer Briefmarke, roten Briefmarke oder Barcode (inklusive ING-Bankkuvert) gesucht. Wird ein Stempel gefunden, wird dieser gestempelt, für die anderen Merkmale ist dies nicht notwendig. Anschließend werden die markierten Sendungen so gewendet, dass sie alle „kopfüber“ (mit der Adresse nach vorne lesbar) an den 10 Staplern ankommen. In diesem Stapelmodul werden die Kuverts der ING und der Steuerbehörden sofort getrennt aufbewahrt, außerdem gibt es Stapler für Briefmarken, rote Frankierkuverts und Aktionskarten; letztere können auf den oben genannten Sortiermaschinen sofort weiterverarbeitet werden. Sendungen, auf denen keine Referenz gefunden wird, werden an die OMA (Setup Machine) weitergeleitet.