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Proctorproef

Das Proctor-Test ist ein Begriff aus dem Tiefbau die verwendet wird, um die Dichte eines Bodens zu bestimmenStichprobe um die Fundamentstabilität des Bodens zu bestimmen. Der Name bezieht sich auf den amerikanischen Ingenieur Ralph R. Proctor der 1933 die ersten Varianten des Tests entwickelte. Fundamente sollte auf gut verdichteten Böden platziert werden, in der Regel wird angegeben, dass der Boden mindestens 95 bis 98% beträgt Proktordichte haben müssen. Also übertrieben stellen nach dem Bau vermieden.

Verfahren

Der Ofen mit dem trockenen Sand
Die Maschine, die Schicht für Schicht auf die Probe trifft laag

Der Feuchtigkeitsgehalt der entnommenen Bodenproben muss zunächst bestimmt werden. Die Bodenproben werden mit einem Zylinder eines bestimmten Volumens entnommen. Der Feuchtigkeitsgehalt wird gemessen, indem etwa 150 Gramm nasser Sand aus einer Probe in die Auflaufform gegeben werden, dieses Gewicht wird dann notiert. Dieser Sand wird dann einige Minuten in einem Ofen erhitzt. Die Probe wird in regelmäßigen Abständen gewogen und wenn das Gewicht nicht mehr als 0,1% von der vorherigen Messung abweicht, gilt die Probe als trocken. Nun wird das Trockengewicht gemessen und so weiß man, wie viel Feuchtigkeit die jeweilige Probe enthält.

Die maximale Dichte wird durch einen Test bestimmt. Eine 2,5 kg (normal) bzw. 4,5 kg (verstärkte) schwere Maschine mit einer Oberfläche von 50,8 mm² trifft mit 25 (Durchmesser 100 mm) bzw. 56 (Durchmesser 150 mm) Hüben pro Lage auf die Probe, die Anzahl der Lagen unterscheidet sich je Art des zu prüfenden Materials (3 bis 5), die Schichten sind durchschnittlich 40 mm dick. Das Foto zeigt den Zylinder mit Inhalt, der durch das jeweilige Gewicht auffällt. Das Bild zeigt einen Zylinder mit einem Volumen von 0,942 dm³.

Wasser hat eine Dichte von 998 kg/m³ und Sand eine Dichte von 1600 – 1800 kg/m³, Sand ist also viel schwerer. Wasser in einer Sandprobe reduziert die Sandmenge und damit die Verdichtung, was mit obigem Test gemessen werden kann.

Zur Ermittlung der maximalen Proctordichte wird folgendes Verfahren verwendet: Beginnen Sie mit einem Normalwert (dem Feuchtigkeitsgehalt wie er mit der Probe geliefert wird) und fügen Sie dann x % Wasser hinzu und führen Sie den Test erneut durch. Dies geschieht so oft, bis die Dichte zu sinken beginnt.

Für die Unterseite des Fundaments wird in der Regel eine Proctor-Dichte von mindestens 95 % und für eine Deckschicht (oben) in der Regel 98 % benötigt. In beiden Fällen ist daher der Boden am hier diskutierten Ort der Probe mehr als ausreichend.