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Pulfrich-effect

Es Pulfrich-Effekt ist ein neurophysiologisches Phänomen und a optische Täuschung, das in 1922 bis zum Deutsche Physiker Carl Pulfrich (1858-1927) entdeckt.

In einem klassischen Experiment betrachtet man die Pendel von a Uhr die direkt vor Ihnen ist; wenn eines der beiden Augen mit a bedeckt ist Graufilter - ein Sonnenbrille genügt – dann entsteht die Illusion, dass das Pendel a elliptisch Arbeit beschreibt.

Allgemeiner gesagt bedeutet der Pulfrich-Effekt, dass eine seitliche Bewegung eines kontrastierenden Objekts im Sichtfeld als Bewegung mit einer Tiefenkomponente erlebt wird. Diese Formulierung skizziert eine Reihe von Elementen, damit dieser Effekt auftritt:

  • ein dunkles Objekt vor einem hellen Hintergrund (oder umgekehrt),
  • eine seitliche Bewegung – also quer zur Blickrichtung – dieses Objekts im Sichtfeld,
  • eines der beiden augen ist mit einem neutralfilter, einer sonnenbrille oder ähnlichem bedeckt, so dass viel weniger licht in diesem auge gesammelt wird.

Dort sind einige Augenkrankheiten wobei dieser Effekt ohne externen Neutralfilter auftritt, indem anscheinend ein interner "Neutralfilter" in einem Auge vorhanden ist.

Die Erklärung des Pulfrich-Effekts wird darin gesucht, dass die physiologische Signalverarbeitung verlangsamt wird, wenn weniger Licht im Auge gesammelt wird.

Der Pulfrich-Effekt wird manchmal verwendet, um stereoskopisch Wenn Sie ein Bild mit einer sich seitlich bewegenden Filmkamera aufnehmen (was schon einen guten Tiefeneindruck vermittelt) und einen Graufilter vor ein Auge hält, sehen Sie Stereo.

Der Pulfrich-Effekt und die Beobachtung astronomischer Objekte

Der Pulfrich-Effekt tritt auch auf, wenn man bestimmte astronomische Objekte mit Hilfe eines Teleskops beobachtet. So entsteht der offene Sternhaufen NGC 2362 im Sternbild Canis Major (Großer Hund), da sich das Teleskop bemerkenswert "hinter" dem hellsten Stern innerhalb dieses Haufens (der Stern 30-Tau Canis Majoris). Dieser Stern hat den Spitznamen Mexikanischer Springstern. Ein weiteres Beispiel ist der Stern Epsilon Pegasic (Enif) im Sternbildstell Pegasus. Der Pulfrich-Effekt bei Epsilon Pegasi ist auf den Seiten 1372-1373 in . beschrieben Burnhams himmlisches Handbuch (Robert Burnham, Jr.).

Der Pulfrich-Effekt und nächtliche Verkehrsteilnehmer

Angesichts der Tatsache, dass schwach beleuchtete (und sich schnell bewegende) Objekte zunehmend visuell hinter an ihrem tatsächlichen Standort ankommen (aufgrund des Pulfrich-Effekts), sollte man dies bei der Fortbewegung im Nachtverkehr unbedingt berücksichtigen. Folgende Fragen können gestellt werden:

  • Kommt ein schwach beleuchtetes und schwer zu erkennendes Auto hinter auf seine hellen herannahenden Scheinwerfer?

Andererseits:

  • Kommen die roten Rücklichter? vor dem im Vergleich zu einem schwach beleuchteten und schwer zu erkennenden (schnell fahrenden) Auto?

Mit anderen Worten:

  • Sind die roten Rücklichter schon weit „vor“ dem abfahrenden Auto?