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Pyrethroide sind synthetisch Insektizide mit einer Struktur ähnlich der des Pyrethrine, das sind natürliche Insektizide, die aus der Pflanze isoliert werden Pyrethrum. Pyrethroide zeichnen sich durch schnelle Wirkung und geringe Säugetiertoxizität aus. Im Allgemeinen bauen sie unter Lichteinfluss schnell ab und haben eine geringe Dampfdruck. Pyrethroide sind billiger und können in größeren Mengen hergestellt werden als das Naturprodukt und sind oft wirksamer. Sie werden häufig in der Landwirtschaft und im Gartenbau sowie im Innenbereich gegen fliegende Insekten eingesetzt, Termiten, Kakerlaken etc., und in der Medizin und Veterinärmedizin gegen Kopfläuse, Flöhe und andere Parasiten.
allethrin war das erste synthetische Pyrethroid, das 1954 auf den Markt kam. Seine Struktur ist Pyrethrin I sehr ähnlich, dem stärksten der natürlichen Insektizide. Es handelte sich um eine unter Lufteinwirkung schnell abbaubare Substanz, die nur gegen Stubenfliegen wirksamer war als Pyrethrin I. Die Aktivität von Pyrethrin und den ersten Pyrethroiden wurde meist durch Zugabe von erhöht Piperonylbutoxid, das selbst kein Insektizid ist, sondern ein synergistisch hat eine Wirkung. Später kamen viel stärkere Pyrethroide auf den Markt; Deltamethrin zum Beispiel ist es 1400 mal aktiver gegen Stubenfliegen als Pyrethrin I. Wichtig war auch die Entwicklung von Pyrethroiden, die viel lichtstabiler sind und in der Landwirtschaft eingesetzt werden könnten.[1]
Beispiele
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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