WikiDer > Bereitstellung von Qualitätsfunktionen
QFD (Quality Function Deployment) ist a Methode Kundenwünsche und Marktanforderungen in Designanforderungen umzusetzen. Die Methode stellt sicher, dass sich eine Organisation auf die Wünsche des Kunden konzentriert. Das Ergebnis dieser Methode ist eine Datenmatrix. Diese Datenmatrix wird auch als . bezeichnet Qualitätshaus (das Haus der Qualität). Die Darstellung des Qualitätshauses (Bild) ist sehr vielfältig. Was passt ist, dass es einem Haus ähnelt. Normalerweise enthält die Matrix die in der Abbildung angegebenen Felder.
Prozess
Der QFD-Prozess ist ein Team-Event. Üblicherweise werden die Verfahrensschritte mehrfach wiederholt.
Die Übersetzung von Kundenanforderungen in Designanforderungen erfolgt wie folgt (siehe Abbildung);
- 1 Kundenwünsche. Dieses Feld listet die Kundenanforderungen auf. Die Kundenwünsche werden in der Regel nach umfangreicher (Feld-)Recherche ermittelt.
- 2 Relative Bedeutung. Die Wünsche oder Anforderungen des Kunden werden entsprechend ihrer Bedeutung gewichtet.
- 3 Benutzerbeurteilung. Die Meinung des Nutzers wird nach gründlicher Wettbewerbsrecherche eingeholt.
- 4 Strategie. Beyogen auf Geschäftsstrategie, geschätzter Aufwand im Vergleich zu zu erzielenden Ergebnissen, wird eine Priorität zugewiesen.
- 5 Spezifikationen. Die verfügbaren Daten werden in Spezifikationen und/oder Konstruktionsdaten übersetzt.
- 6 Zusammenhang zwischen Wunsch und Vorgabe. In Matrixform werden die Zusammenhänge danach bewertet, inwieweit die Spezifikation bzw. der Designparameter zur Realisierung der Kundenwünsche beiträgt.
- 7 Korrelation. In Matrixform werden die Vorgaben (5) miteinander verglichen und auf widersprüchliche oder sich gegenseitig verstärkende Aspekte hin bewertet.
- 8 Relevanz. In dieser Spalte werden die Spezifikations- und/oder Designanforderungen nach Machbarkeit gewichtet.
- 9 Zielwerte. Abschließend werden die Ergebnisse in Zielwerte oder Designvorgaben übersetzt.
Leistungen
- Im Designprozess stehen die Anforderungen und/oder Wünsche des Kunden im Mittelpunkt. Dies verhindert, dass dominante Personen ihre Forderungen und/oder Wünsche durchsetzen.
Nachteile
- Die Qualität des QFD-Prozesses hängt stark von der Qualität und dem Input der verfügbaren Informationen durch das Team ab.
- Die Verwendung objektiver Daten ist für diese Methode unerlässlich.
- Die Komplexität des QFD-Prozesses birgt die Gefahr, dass das Team vergisst, dass das QFD ein Mittel und kein Zweck ist.
Geschichte
QFD wurde 1960 von Drs. Yoji Akao und Shigeru Mizuno und wurde aufgrund des Demings-Qualitätskonzepts erstmals in japanischen Werften eingesetzt.