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Ramiro Pinilla
Ramiro Pinilla

Ramiro Pinilla (Bilbao, Baskenland, der 13. September1923getxo, 23. Oktober2014) war ein Schriftsteller von Spanien.

Lebenszyklus

Ramiro Pinilla gehört zu der Generation von Schriftstellern, die in den 1960er Jahren die spanische Literatur revolutionierten. Nach dem literarischen, aber keineswegs kommerziellen Erfolg von Las ciegas hormigas (Premium-Nadal 1960) und seno (letzter Platz Premium Planeta 1971) Pinilla beschloss mehr oder weniger aus der Not heraus, sein Schreiben fortzusetzen über libropueblo, ein von ihm gegründeter kleiner nicht-kommerzieller Verlag. Als Autor und Herausgeber veröffentlichte er eine Reihe von Romanen im Eigenverlag, bis er sich 2004 mit einem großen Verlag für seine Trilogie zusammenschloss. Verdes Valles, Colinas Rojas, mit dem er endlich wieder ein breites Publikum erreichte.

getxo (Baskenland) ist der Badeort, wo Pinilla in seiner Jugend jedes Jahr die Familie aus Bilbao für einen Sommer am Strand mitnahm. Die Mikrogeschichte Getxos und des Baskenlandes in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist der unveränderliche Kern der Realität in Pinillas Oeuvre, auf dem er seine Fiktion ausarbeitet. Obwohl sein Werk als Anklage gegen die im Bürgerkrieg und in der darauffolgenden Diktatur begangenen Ungerechtigkeiten gelesen werden kann, wird in seinem Werk weder Pamphletismus noch baskischer Nationalismus erwähnt. Sein vorletzter Roman, Solo un muerto masEr markiert eine Rückkehr zum Krimi-Genre, mit dem er 1944 (unter Pseudonym) seine Karriere begann, wenn auch jetzt mit einem großen Augenzwinkern.

Im Laufe der Jahre hat sich um Pinilla ein kleiner literarischer Kreis namens 'El taller' (das Studio) gebildet, ein Nährboden für literarische Talente, der unter anderem Biktor Abad, Julen Ariño, Marta Barrón, Mario Montenegro, Willy Uribe und Jon Bilbao entwickelt hat.

Er starb 2014 im Alter von 91 Jahren in Getxo.[1]

Arbeiten

Romane

  • 1944 - Misterio de la Pension Florrie (unter dem Pseudonym Romo P. Girca)
  • 1957 - El idolo
  • 1960 - Las ciegas hormigas (überarbeitete Ausgabe in 2010)
  • 1961 - El Hurra del Tonkin
  • 1969 - Und el tiempo de los tallos verdes
  • 1971 - seno
  • 1975 - El Salto
  • 1975 - Guia secreta de Bizkaia
  • 1975 - Recuerda, oh, Recuerda
  • 1977 - Antonio B., el Rojo, ciudadano de tercera (überarbeitete Ausgabe in 2007 mit dem titel Antonio B. el Ruso, ciudadano de tercera)
  • 1977 - Primeras historias de la guerra endlos
  • 1978 - La Gran Guerra de Doña Toda
  • 1979 - Andanzas de Txiki Baskardo
  • 1990 - Quitte anos
  • 1997 - Huesos
  • 1998 - La estacion de Getxo
  • 2004 - Verdes Valles, Colinas Rojas - Trilogie bestehend aus:
    • Teil I, La tierra convulsa (Oktober 2004)
    • Teil II, Los cuerpos desnudos (Mai 2005)
    • Teil III, Las cenizas del hierro (November 2005)
  • 2006 - la higuera
  • 2009 - Solo un muerto mas
  • 2011 - Los Cuentos (Geschichten)
  • 2012 - Aquella edad unteilbar

Übersetzungen ins Niederländische

  • 1964 - Wie blinde Ameisen (Las ciegas hormigas, Herausgeber Desclée De Brouwer, übersetzt von Frans van Oldenburg Ermke, Pseudonym von Franciscus Antonius Brunklaus)
  • 2009 - der Feigenbaum (la higuera, Verlag Cossee Uitge, übersetzt von Trijne Vermunt)
  • 2011 - Der Buchhändler und der Detektiv, (Solo un muerto mas, Verlag Cossee Uitge, übersetzt von Heijo Alting)

Preise

Externe Links