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Rechtswinkel

EIN Rechtsgeschäft ist eine (freiwillige) Organisation, die Privatpersonen kostenlos oder zu stark ermäßigten Preisen Rechtsberatung anbietet. Die Freiwilligen sind in der Regel Jurastudenten. Sie bieten ihre Dienste an, um Erfahrungen zu sammeln oder zu erweitern ideologisch Motiv.[1]

Bei denjenigen, die die Dienste einer Rechtsberatungsstelle in Anspruch nehmen, handelt es sich häufig um Privatpersonen mit geringerem Einkommen. Sie können nicht Anwalt leisten und haben oft auch Angst vor rechtlichen Problemen. Ein Anwaltsshop bietet ihnen eine niedrigschwellige Möglichkeit der Prozesskostenhilfe.

Bei komplexeren Problemen wird ein Prozesskostenhilfe-Shop den Fall beispielsweise an einen Rechtsanwalt oder eine professionelle Prozesskostenhilfe verweisen. In einfacheren Fällen beraten oder handeln sie selbst und führen etwaige Verfahren im Namen des Kunden.

In den Niederlanden gibt es ungefähr 80 legale Geschäfte. Die erste Rechtsberatungsstelle in den Niederlanden wurde 1969 in Tilburg eröffnet, nach britischem Vorbild aus dem gleichen Jahr, die aus einer amerikanischen Initiative von 1964 hervorgegangen war. In den 1970er Jahren expandierten die Rechtsberatungsstellen in den Niederlanden.[2] In den 1980er Jahren kam diese Initiative auch aus den Niederlanden nach Flandern, wo sie unter dem Namen „wetswinkel“ arbeiteten. Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts war die Anwaltskanzlei in ganz Flandern vertreten.[3] Der Name Law Shop wird manchmal auch in den Niederlanden verwendet.

Darüber hinaus existiert seit 2005 auch also Der legale Counter, finanziert durch die Rat für Prozesskostenhilfe und der Ministerium für Justiz und Sicherheit. Dies ist die Nachfolge des Rechtshilfeamtes. Dazu gehört auch die niederländische Niederlassung des Netzwerks von Europäische Verbraucherzentren (ECC) untergebracht.[4]

Siehe auch

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