WikiDer > Remanenz
Aufbewahrung ist der Magnetflußdichte das im magnetisierten Material verbleibt, wenn es von außen aufgebracht wird Magnetfeld entfernt wird (H = 0, siehe Bild rechts). Je größer die Remanenz, desto stärker ist der Magnet. Der Begriff „Remanenz“ leitet sich über „remanent“ aus dem Lateinischen ab Remanenz: Überschuss, Rest.
Remanenz wird auch genannt Restmagnetismus oder Restinduktion benannt und hat als Einheit die Tesla. Der Wert (BR) lässt sich aus dem Hystereseschleife (oder BH-Kurve), wo die Linie die y-Achse schneidet.
- Materialien - hartmagnetisch - mit hoher Remanenz werden verwendet für Permanentmagnete und für magnetische Aufzeichnung (Diskettes, Festplatten, Audio und Videobänder).
- Materialien - weichmagnetisch - mit geringer Remanenz werden verwendet als Ader im Elektromagnete.
Die Feldstärke HC (siehe Bild rechts) ist das 'Koerzitiv- oder Koerzitivfeldstärke benötigt, um einen Magneten vollständig zu entmagnetisieren (so dass B = 0). Einfach ausgedrückt, je höher die Koerzitivfeldstärke eines Magneten ist, desto besser behält ein Magnet seine Magnetisierung, wenn er einem entgegengesetzten Magnetfeld ausgesetzt wird.
Ursache
Remanenz wird verursacht durch Gegenden von Weiss in der kristallinen Struktur des magnetischen Materials vorhanden. Normalerweise werden diese Bereiche in zufällige Richtungen magnetisiert, so dass sie sich gegenseitig ihre magnetische Wirkung aufheben. Wird das Material in ein äußeres Magnetfeld gebracht, sind die meisten Weiss-Flächen auf dieses Feld gerichtet. [Was häufiger vorkommt, ist, dass die Grenzen (Blochwände) bewegen sich zwischen den Bereichen so, dass die Bereiche, deren magnetische Orientierung parallel zum äußeren Feld ist, auf Kosten der anderen Bereiche größer werden.][1]
Die Anzahl der Bereiche, die in die richtige Richtung ausgerichtet sind, hängt von der angelegten Magnetfeldstärke ab und dauert an, bis alle Bereiche ausgerichtet sind. Wir sprechen von einer (magnetischen) Sättigung des Materials. Wird das Magnetfeld entfernt, behalten bestimmte Weiss-Bereiche ihre Richtung. Das Material hat nun den zuvor angenommenen Magnetismus beibehalten, d.h. das Material ist remanent magnetisiert. Der Remanenzgrad hängt stark von der Molekülstruktur des ferromagnetischen Materials ab. So ist es mit weiches Eisen unter anderem es Kohlenstoffgehalt des Eisens.
Selbstermächtigung
Die meisten Stromerzeuger müssen funktionieren DC benötigt für die Ratifizierung des Elektromagnet. Die Maschine erzeugt diesen Erregerstrom selbst unter Ausnutzung des Rest- oder Restmagnetismus. Bei stillstehender Maschine fließt kein Erregerstrom. Der Elektromagnet ist jedoch noch leicht magnetisch und dieses Magnetfeld reicht aus, um einen schwachen Strom zu erzeugen, der dann dem Elektromagneten zugeführt wird. Dadurch wird es immer stärker, bis Sättigung.
Externe Links
- Koerzitivfeldstärke und Remanenz in Permanentmagneten
- Physikalische Magnetwerte [1]
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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