WikiDer > Flussinformationsdienste
Flussinformationsdienste (RIS) oder auch River Information Services genannt, ist ein Paket harmonisierter Informationsdienste zur Unterstützung von Verkehr und Transport im Binnenland. Es wird hauptsächlich in der Binnenschifffahrt schnelle elektronische Datenübertragung zwischen Wasser und Land zu schaffen. Der Anwendungsbereich ist sehr breit gefächert, so dass RIS eine Plattform sowohl für Verkehrs- als auch Transportprozesse bildet, indem es Sicherheit und Effizienz erhöht.
Bereits am 30. September 2005 die RIS-Richtlinie wurde veröffentlicht. In den Folgejahren wurden von der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt immer mehr RIS-Standards verabschiedet, wie der Standard für elektronische Seekarten (Inland ECDIS) und ein Standard für den Austausch von Schiffsmeldungen und Benachrichtigungen (Notices to Skippers and Elektronische Berichterstattung).
Weltweit deckt RIS daher die Kartografie und den Nachrichtenaustausch von und zu Schiffen ab. Im Zusammenhang mit RIS hat die ZKR vorgeschrieben, dass alle wichtigen Wasserstraßen in Europa zu gegebener Zeit mit Navigationskarten (ENCs) abgedeckt sein müssen, die dem Inland ECDIS-Standard entsprechen. Diese Verpflichtung gilt in jedem Fall in diesem Jahr für die Wasserstraßen der CEMT-Klassen IV und V. Leider ist diese Kartenabdeckung bei weitem nicht überall in Ordnung.
Benutzen
River Information Services konzentriert sich hauptsächlich auf die Binnenschifffahrt sowie auf Häfen. Das nautisch und der Freizeitboot spielen natürlich auch eine wichtige rolle. Dies macht die Anwendungen von RIS für alle diese Parteien zugänglich.
Da sich die IKT-Nutzung an Land weiterentwickelt hat, bestand ein dringender Bedarf an einem solchen System auf dem Wasser, insbesondere für die Schifffahrt. Es ist in 1998 dass die Europäische Union begann dann mit der Entwicklung einer Plattform, die in diesem Sektor immer noch eine größere Rolle spielt. Die wichtigsten Länder, die derzeit River Information Services nutzen, sind Österreich, Deutschland und die Niederlande. Dies ist jedoch eine Angelegenheit der Europäischen Union und die Reichweite sollte nicht auf diese Grenzen beschränkt werden.
Anwendungen
Es gibt viele Informationen über die Wasserstraßen von den verschiedenen Behörden und Wasserstraßenmanagern, aber die Zugänglichkeit dieser Informationen war (und ist teilweise immer noch) bedrückend. RIS kann hier eine Lösung bieten, vorausgesetzt die Behörden und Administratoren halten sich an die EU. auferlegte Informationspflicht. Grundsätzlich sollte es so sein, dass ein zentraler Server oder ein zentraler Schalter Regierungsinformationen Informationen über Wasserstraßen, Wasserstände, Rumpfdaten, das Wetter, Schiffsbewegungen und dergleichen. Diese Informationen müssen dann, unabhängig davon, ob sie von IKT-Anwendungen gefiltert und ausgewählt wurden, für Wasserstraßenbenutzer sofort nutzbar sein.
Offensichtlich gibt es Unternehmen, die sich dafür bewerben Plattform. Zu den aktuellen Anwendungen gehören:
- Inland ECDIS-Kartografie; Kartenbetrachter und Navigationssysteme können Zugang zu den standardisierten elektronischen Navigationskarten von Regierungen und Verwaltungen bieten;
- Hinweise zum Versand; durch die Standardisierung der für den Versand wichtigen Nachrichten in Format und Stunde werden die darin enthaltenen Informationen leichter zugänglich (z. B. weil eine Reiseroutenanwendung sofort auswählen kann, welche Nachrichten für eine bestimmte Reise oder ein bestimmtes Schiff relevant sind);
- Echtzeit-Wasserstände: Diese werden dann im Navigationssystem des Schiffes so implementiert, dass sie auch für den Computer gut lesbar sind.
- Shipping Information & Tracking System (IVS): System zur Erkennung von Schiffen basierend auf (ENI) Europa-Nummer
- Die Wettervorhersagen oder Bedingungen an einem bestimmten Ort;
- Die Position von Schiffen basierend auf ihrem AIS-Signal (Automatic Identification System).
- Notfallmaßnahmen bei Vorfällen auf und entlang der Wasserstraßen auf Basis elektronischer Informationen auf Basis von RIS
Entscheidung
RIS ist ein in Entwicklung befindliches System. Es kommen also noch neue Anwendungen hinzu.