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Robin Milner (Plymouth, 13. Januar1934 – Cambridge, 20. März2010) war ein britisch Informatiker. Er ist vor allem als Entwickler des automatischen Theorembeweisers LCF und der Programmiersprache bekannt ML. Außerdem war er beteiligt an Prozessberechnung, insbesondere die Berechnung nebenläufiger Systeme und sein Nachfolger de π-Rechnung.
Leben
Robin Milner hatte eine ältere Schwester.[1] Im Alter von dreizehn Jahren erhielt er ein Stipendium für Eton College. Zwischen 1952 und 1954 leistete er seinen Wehrdienst ab. Dann erhielt er ein Stipendium für das King's College of the van Universität von Cambridgewo er 1957 seinen Abschluss machte. Er arbeitete einige Jahre als Gymnasiallehrer und dann als Programmierer. Ab 1963 arbeitete er als Lehrer und später Forscher an sukzessiven City University London, Universität von Swansey und der Universität in Stanford. 1973 bekam er eine Festanstellung bei der Universität von Edinburgh. 1995 kehrte er nach Cambridge zurück.[1]
Milner heiratete 1963 und hatte drei Kinder.[1] Er starb am 20. März 2010, drei Tage nach der Beerdigung seiner Frau.[2]
Wissenschaftliche Errungenschaften
Milner ist vor allem für drei große wissenschaftliche Beiträge bekannt:
- Er entwickelte den Theorembeweiser LCF. Um Beweistaktiken zu programmieren, entwarf er die Programmiersprache ML. ML ist ein direkter Vorgänger der Programmiersprache OCamli, und führte ein statisches Typsystem ein, das einen großen Einfluss auf mehrere funktionale Programmiersprachen hatte, darunter Haskell.
- Er beschäftigte sich mit Prozessberechnung, insbesondere die, die er entworfen hat Berechnung nebenläufiger Systeme und sein Nachfolger, der π-Rechnung. Diese Kalküle werden verwendet, um gleichzeitige (gleichzeitige) Prozesse zu beschreiben und zu analysieren.
- In den letzten Jahren seines Lebens entwickelte und analysierte er sogenannte bigraphen, ein allgemeiner Berechnungsformalismus.
1991 erhielt Milner den Turing-Preis, dem wichtigsten Preis im Bereich Informatik.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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