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Rudasbad
Rudasbad
Rudasbad
OrtFlagge von UngarnBudapest
Koordinaten47° 29′ N, 19° 3′ O
Aktuelle NutzungBadehaus
Baubeginn1566
Fertig bauen1570
Heimwerken18291831
1883; 1894
20122014
Detailkarte
Rudasbad (Budapest)
Rudasbad
Bäder in Ungarn
Portal  Portalsymbol  Bauingenieurwesen und Bauwesen

Es Rudasbad (Ungarisch: Rudas Gyógyfurdő es Uszoda; Niederländisch: Rudas Therme und Schwimmbad) ist einer von vielen Spa-Bäder im Budapest. Es ist eines der ältesten erhaltenen Badehäuser. Ein Teil des Gebäudes stammt aus der Zeit der osmanischen Herrschaft.

Während der osmanischen Herrschaft wurde das Badehaus "das Badehaus mit den grünen Säulen" genannt (Türkisch: von direkli ılıca). Das osmanische Wort für Badehaus war damals: ilidja. Seinen heutigen Namen erhielt das Badehaus erst 1797. Es herrscht Uneinigkeit darüber, woher dieser Name kommt. Eine Erklärung ist, dass sich der Name vom ungarischen Wort „rud“ ableitet, das unter anderem den Baum bezeichnet, der die Fähre von Pest antreibt. Es erscheint logischer, dass der Name aus dem Altslawischen stammt: Rudna ilidja, oder: Mineralbad. Schließlich wurde das Viertel, in dem sich dieses Badehaus befindet, zu dieser Zeit hauptsächlich von den Balkan stammende Flüchtlinge.

Auch die Geschichte des Badehauses selbst ist nicht ganz klar. Möglicherweise gab es hier ein Bad, bevor die Osmanen hierher kamen. Vor der osmanischen Besetzung gehörte das Anwesen dem Erzbischof von Kalocsa, der an dieser Stelle möglicherweise ein Bad errichten ließ. Sicher ist, dass die Osmanen hier ein Bad errichteten. 1541 kommt buda in den Händen der Osmanen. Angeführt von Pascha Arslan begann um 1566 mit dem Bau mehrerer türkischer Bäder. Unter der Leitung seines Nachfolgers, Pascha Sokoli Mustafa, wurde das Gebäude 1570 fertiggestellt. Nach der Vertreibung der Osmanen 1686 aus der Stadt fiel das Eigentum an den Kaiser Leopold II von dem Habsburger Reich, den neuen Besatzern Ungarns, die es bereits 1690 an die Stadt schenkten. Damit ist das Rudasbad das erste stadteigene Bad.

Zwischen 1829 und 1831 nimmt das Bad nach einem schweren Brand im Jahr 1810 in diesem Stadtteil seine heutige neoklassizistische Form an. Der alte, osmanische Teil ist erhalten.

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Verweise

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