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Rudolf Wacker (Bregenz, 25. Februar1893 - Dort, 19. April1939) war ein österreichisch Maler. Er wird zu den Stromern des Vans gezählt neues Geschäft.
Leben und Arbeiten
Wacker erhielt seinen ersten Zeichenunterricht an der Kaiserlich-Königlichen Fachschule für gewerbliches Zeichnen in Bregenz und studierte anschließend an Zeichen- und Malschulen in Wien und Weimar. Bei Ausbruch des Erster Weltkrieg er trat in den Militärdienst ein. 1915 wurde er von der Russen gefangen genommen und dann fünf Jahre in Vervolgens verbracht Sibirien, te Tomski. Nach seiner Rückkehr 1920 ließ er sich in Berlin und schloss sich dem an Avantgarde Künstlerkreis um Erich Heckel. 1922 heiratete er Ilse Möbius.
Wackers Werk war anfangs vor allem geprägt von der Expressionismus, wechselte aber nach und nach zum Stil der Neuen Sachlichkeit, die in diesen Jahren auf dem Vormarsch war. Er malte hauptsächlich Stillleben, Porträts und Landschaften. Seine erste große Ausstellung hatte er 1923 im Vorarlberger Landesmuseum. 1926 war er Mitbegründer der Künstlervereinigung „Der Kreiz“. Er war mit dem befreundet schweizerisch Maler Adolf Dietrich.
Ab den frühen 1930er Jahren zeigte der inzwischen nach Österreich zurückgekehrte Wacker ein zunehmend nachdrücklicheres politisches Engagement. Er nahm regelmäßig öffentlich Stellung gegen die Nationalsozialisten und warnte vor erneuter Kriegsgefahr. Diese Einstellung würde seiner Karriere schließlich immer mehr im Wege stehen. Einen Höhepunkt hatte er 1934 mit seiner Teilnahme an der Biennale Venedig Venice, aber danach stieß er auf zunehmenden Widerstand. Er versuchte vergeblich, eine Professur an der Kunstakademie in Wien zu bekommen. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, gab er Zeichenunterricht an einer Grundschule und musste Blumenstillleben zum Verkauf malen.
1938, nach der 'Anschluss', Wacker hatte sofort Probleme mit der Gestapo. Er hatte an Friedensaktivitäten teilgenommen und sich gegen die Politik der 'Reichskulturkammer'. Ihm wurde auch vorgeworfen, mit dem Kommunisten. Er erlitt zwei Herzinfarkte, zunächst bei einer Hausdurchsuchung und später beim Kreuzverhör der Gestapo. Kurz darauf starb er im Alter von 46 Jahren in einem Altersheim in Bregenz.
Literatur
- Rudolf Sagmeister: Rudolf Wacker und Zeitgenossen, Kunsthaus Bregenz, 1993.
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