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Solutréen
lösungsgrün
RegionSüdfrankreich, Spanien und Portugal
ZeitspanneSpätpaläolithikum
Partnersuche22.000 - 16.500 BP
Typ WebsiteSolutré-Pouilly
Vorherige KulturGravettian
Nächste KulturMagdalénien, swiderien
Portal  Portalsymbol  Archäologie

Es lösungsgrün (vor ca. 22.000 bis 16.500 Jahren) ist eine jüngere Kulturstufe bzw. Industrie der späteren Altsteinzeit (Spätpaläolithikum), benannt nach dem stattfinden von a FossilKorallenriff Biene Solutré-Pouilly, in der Nähe von Macon in der Abteilung Saône-et-Loire im Burgund-Franche-Comte. Sein Verbreitungsgebiet umfasste Südfrankreich, Spanien und Portugal und bestand aus einer Art een Zuflucht für Jäger und Sammler zur Zeit des Letzte Eiszeit. In Südspanien wurde beispielsweise eine Stätte ausgegraben (Cueva de Nerja) wo unter anderem viele Fische Schellfisch, wurde gefangen: Dies ist eine Fischart, die derzeit nur in der Nordsee, im Nordatlantik und im Arktischen Ozean vorkommt.

Charakteristisch für die Solutréen sind Objekte, die durch das Schneiden dünner Lamellen aus Feuerstein wurden erschaffen. Charakteristisch sind Oberflächenretuschen blattförmige Klingen, mit oder ohne Befestigungsnut (z.B. ein Pfand von 20.000 Jahren bei digoin). Das im Musée Dénon in Chalon-sur-Saône Die ausgestellten hauchdünnen Türme bis zu 40 cm zählen zu den beeindruckendsten bisher Steinwerkzeuge aus der gesamten europäischen Altsteinzeit. Auch die Erfindung der Nadel mit Öhr ist den Menschen der Solutréen zu verdanken.

Nadel und Angelhaken, zwei Werkzeuge aus der Altsteinzeit.

Die Kultur verschwand vor rund 16.500 Jahren spurlos. Das ist seltsam, denn die Technik der Solutréen war zum Teil fortgeschrittener als die der Magdalénien.

Die Solutréen und die Clovis-Kultur

Kuriose Ähnlichkeiten werden mit den Clovis-Kultur in Amerika. Laut einigen Archäologen überquerten die Solutréen den Atlantik, indem sie die Grenze des Packeises überquerten. In den USA wurden Steinwerkzeuge gefunden, die oberflächlich Objekten der Solutréen-Kultur aus Spanien und Frankreich ähneln.[Quelle?]

Umfangreiche genetische Untersuchungen zeigen jedoch, dass die Clovis-Kultur und ihre Vorfahren, die früheste Ureinwohner Amerikas, stammte von einer Kolonisation aus Asien über die Beringstraße ab.[1]

Innerhalb der archäologischen Forschung wird diese sogenannte Solutréen-Hypothese kaum befolgt.

Literatur

  • Arcelin, Adrien: Les fouilles de Solutré. Macon (1873)
  • Brau, H.: Quatre cents siècles d'art parietal (1952)
  • Schmidt, Ph.: Soulutréen und Frankreich. Bordeaux (1966)
  • Yang, M.A. & Fu, Q. 2018. Einblicke in die moderne menschliche Vorgeschichte mit alten Genomen, Trends in der Genetik (im Druck) DOI:10.1016/j.tig.2017.11.008
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