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EIN Sonate ist ein Musikstück mit meist festem Aufbau aus mehreren Teilen (meist 3 oder 4). Eine kleine oder kurze Sonate wird a Sonatine oder Sonatine erwähnt.
Geschichte und Aufbau der Sonate
Der Begriff Sonate taucht erstmals in der Barockmusik. Die Originalform der Sonate finden Sie unter Domenico Scarlattic, der seine über 500 'Sonaten' nicht Sonaten, sondern 'Essercizi' oder Übungen nannte. Das waren lose Stücke im forma zweiteilig (A-A' oder A-B) Daraus entwickelte sich die Sonatenform, indem in der zweiten Hälfte der A-A'-Form eine Durchführung komponiert wurde, so dass eine A-B-A'-Form entstand. Später wurden die A-Teile mit oft zwei kontrastierenden Themen erweitert, einem aktiven ersten Thema und einem etwas milderen zweiten Thema. Dies gab der Form eine umfangreichere Struktur: A1-A2-B-A1'-A2'.
In dem Klassik von Haydn, Mozart und Beethoven die Sonate nahm eine feste spezifische Form an. Es besteht aus drei oder vier Teilen.
- Der erste Satz der Sonate hat das typische Sonatenform A1-A2(-A1-A2)-B-A1'-A2'. Hier sehen wir die oft wiederholte Exposition (A), die Durchführung (B) und die Reprise (A'). A1 lässt sich auch oft in kleinere Einheiten unterteilen, wie Thema, Wiederholungsthema, Übergangssatz, zweites Thema.
- Dann ist der zweite Teil oft ein ruhiger Teil, der manchmal traurig klingen kann. In puncto Form kommt man sowohl dem Sonatenform selbst, als die Liedform oder der Variationsform gegen.
- Der dritte Teil ist oft a Menuett oder ein Scherzo, ein Stück im 3/4-Takt, gefolgt von a Trio, wonach das Menuett oder Scherzo wiederholt wird. In den frühen Sonaten wird dieser dritte Satz manchmal weggelassen, so dass der Schlusssatz unmittelbar nach dem langsamen Satz folgt.
- Der letzte (dritte oder vierte) Teil ist normalerweise glatt und fröhlich im Charakter. Oft hat es die Rondoform, manchmal sind es Variationen eines Themas.
Eine Dur-Sonate hat oft diese Form:
- Ausstellung: |: A1a(Thema) - A1b(Wiederholung) - A1c(Übergangssatz) - B1a(Zweites Thema) - B1b(Entwicklung des zweiten Themas) - B1c(Vervollständigung des zweiten Themas) :|
- Bewirken: |: C(Fortsetzung mit Material aus A und B)
- wiederholen: A1a' - A1b' - A1d(Verknüpfungssatz) - B1a' - B1b' - B1c' - (evtl. Coda) :|
In dieser Form liefert der Übergangssatz oder die Übergangsgruppe eine tonale Entwicklung des of Tonic (normalerweise) die Dominant, der Durchlauf ist ein Abschnitt, der mit vielen Step-up-Modulationen geschrieben ist, und die verbindende Phrase oder Gruppe für eine konstante Tonika in A' und B'.
Weiterentwicklung der Sonate
Um 1800 kam es zu einer Änderung dieser Form durch Beethoven. Der Zeitplan war nicht mehr so eng. Ein Beispiel ist das Sonata Pathétique, das mit einer melancholischen Einleitung beginnt, die sich in der Mitte und am Ende wieder auftürmt, aber etwas gekürzt ist. Beethoven hielt sich im Laufe seines Lebens immer weniger an den strengen Zeitplan. Um ein weiteres Beispiel zu nennen: Eine der letzten Sonaten Beethovens (Opus 110) endet mit a Fuge, was dreißig Jahre früher undenkbar gewesen wäre.
Neben Beethoven gibt es natürlich auch mehrere Sonaten von anderen Komponisten. Aus der zweiten Sonate von Chopin (in b-Moll, Opus 35) ist vor allem der dritte Satz, der Marche Funebre bekannt. Liszt schrieb seine Klaviersonate h-Moll als Werk mit mehreren ineinander übergehenden Episoden. Liszts Sonate dauert etwa eine halbe Stunde. Die gleiche Länge gilt beispielsweise auch für Brahms, der in seine dritte Klaviersonate (Opus 5) fünf völlig unterschiedliche Sätze eingebaut hat.Eine der längsten Sonaten ist die Concord Sonata[2] (oder Klaviersonate Nr. 2) von Ives, dieses Werk für Klavier solo ist eines der komplexesten Werke für Klavier und dauert je nach Aufführung zwischen 45 Minuten und einer Stunde.
Bekannt sind unter anderem die Orgelsonaten von Bach, aber auch zum Beispiel Violinsonaten, Cellosonaten von anderen Komponisten von dem klassisch und romantisch Zeitspanne.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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