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Stasi
Ministerium für Staatssicherheit
Stasia
Geschichte
Etabliert8. Februar 1950
Struktur
VorsitzendeWilhelm Zaisser (1950-1953)
Ernst Wollweber (1953-1957)
Erich Mielke (1957-1989)
Wolfgang Schwanitz (1989-1990)
FeldDDR
PlatzOst-Berlin, DDR
Anzahl der Angestellten91.015 (1989)

Es Ministerium für Staatssicherheit (übersetzt: Ministerium für Staatssicherheit), allgemein abgekürzt mit Stasia oder MfS, war der heimische Sicherheits- und Nachrichtendienst in dem Deutsche Demokratische Republik (DDR).

Das Hauptquartier der Stasi befand sich in der Hauptstadt, Ost-Berlin. Der Hauptkomplex war im Bezirk Lichtenberg und wird derzeit verwendet als Stasi-Museum. Eine Reihe kleinerer Komplexe waren über die ganze Stadt verstreut. Das Ministerium hatte auch einen eigenen Gefängniskomplex im Bezirk Alt-Hohenschönhausen und hatte Zugang zu verschiedenen Gesundheitseinrichtungen.

Neben der Funktion des Sicherheits- und Nachrichtendienstes war es MfS auch zur Überwachung von Regierungsgebäuden eingesetzt.Passkontrollen an Grenzübergängen wurden ebenfalls von einem Teil der MfS erledigt, von der Passkontrolleinheit (PKE).

Geschichte

Nach der DDR-Gründung Hauptverwaltung zum Schutz des Volkseigentums (die Hauptverwaltung für die Verteidigung des Volkseigentums). Daraus entstand 8. Februar1950 es Ministerium für Staatssicherheit. Zwischen 1953 und 1955 der Staatssicherheitsdienst war wieder dem unterstellt Innenministerium (Innenministerium).

Der erste Anführer war Wilhelm Zaisser (Minister für Staatssicherheit). Von 1955 bis 1957 war mal Ernst Wollweber Führer. Dieser war in 1957 gefolgt von Erich Mielke. Markus Wolf wurde Leiter des Geheimdienstes (HVA, Hauptverwaltung Aufklärung). Dies war der Abschnitt, der der Sammlung ausländischer Geheimdienste gewidmet war. Die Struktur der Stasi war eine Kopie der NKWD (Vorgänger des KGB) in dem Sovietunion. Der KGB sah in der Stasi einen loyalen und effizienten Partner.

Ende 1989 wurde es Ministerium für Staatssicherheit umbenannt in Amt für nationale Sicherheit (AfNS) und wurde 1990 aufgelöst. Viele Dokumente waren zuvor vernichtet worden. Diese Aktion hieß Aktion Reisswolf. Infolgedessen viele Mitarbeiter dass Wende außer Reichweite.

Am 3. Oktober 1990, Joachim Gauck im Auftrag der Bundesregierung mit dem Gauck-Behorde die Verantwortung für die Aufbewahrung und Handhabung der restlichen Dokumentation. Von diesen Dokumenten beziehen sich etwa 6 Millionen auf Einzelpersonen. Im Dezember 1991 wurde die Stasi-Unterlagen-Gesetz (Stasi-Unterlagengesetz) in Kraft, das Opfern des ehemaligen Regierungsapparats seit 1992 Zugang zu ihren Akten gewährt. Im Jahr 2000 wurde Gauck von Marianne Birthler. Der Service wurde inzwischen aufgerufen Birthler-Behörde.

Beeinflussen

Zelle im Stas-Gefängnis in Hohenschönhausen

Die Stasi hatte einen enormen Einfluss auf fast alle Bereiche des DDR-Alltags.

Bis Mitte der 1980er Jahre sowohl innerhalb der DDR als auch im Bundesrepublik ein Netzwerk von Bürgerinformanten, die Inoffizielle Mitarbeiter (IM) Es wird geschätzt, dass zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs der DDR in 1989 die Stasi hatte 91.000 Vollzeitbeschäftigte und 200.000 Informanten[1] Damit arbeitete etwa jeder 50. Einwohner der DDR bei der Stasi. Es wird angenommen, dass dies die höchste Penetration durch ein Sicherheitsgerät aller Zeiten ist. Zum Vergleich: bei der Gestapo 40.000 Beschäftigte bei einer Bevölkerung von 80 Millionen (1 im Jahr 2000) und die KGB 480.000 von 280 Millionen Einwohnern (1 von 583).[2]

Aus den Jahren siebzig die Stasi hat ausgiebig Gebrauch davon gemacht Zersetzung das Leben politischer Gegner der DDR zu stören. Maßgeblichen Anteil an dieser Störung hatten die Inoffiziele Mitarbeiter. Gegen Einzelpersonen wurden Taktiken wie das Verbreiten falscher Gerüchte, Erpressung und das Organisieren von Misserfolgen im Berufs- und Privatleben eingesetzt. Oppositionsgruppen versuchten, durch Unterwanderung Zwietracht zu säen und gegenseitige Rivalität zu stimulieren. Die Menschenrechtsgruppe Initiative für Frieden und Menschenrechte das war die grundlage von Bundnis 90 entpuppte sich als die Hälfte der Stasi-Mitarbeiter.

Unterwanderung in die literarische Welt

Nach dem dass Wende stellte sich heraus, dass die ostdeutsche Literaturwelt, auch die "Alternative Szene" in Berlinwurde von der Stasi infiltriert. Der zukunftsweisende Poet Sascha Anderson, der viele Poesie-Treffen organisierte, wurde 1990 von der Sängerin ins Leben gerufen Wolf Biermann als Spion entlarvt. Biermanns Aussage wurde mit Unglauben aufgenommen, stellte sich aber als wahr heraus.

Auch führende ostdeutsche Schriftsteller wie Heiner Müller, Christa Wolf und Stefan Heym Es wurde festgestellt, dass sie mit der Stasi zusammengearbeitet haben.

Der Umgang mit der Stasi hat die Literatur bereichert. Wolfgang Hilbig hat das Buch aus der Sicht eines Stasi-Spions geschrieben ich. Andreas Sinakowski schrieb Das Verhör (In Holländisch Nach langer Rauchstille, 1991) und von Christa Wolf erschienen Waschen bleibt, in dem sie selbst als Stasi-Opfer beschrieben wird.

Nach der Wiedervereinigung

Während dass Wende, die friedliche Revolution von 1989, wurden die Stasi-Büros von wütenden Bürgern gestürmt, ebenso von den anderen Sicherheitsdiensten, die bekanntermaßen Material gestohlen und sabotiert haben. Sicherheitshalber vernichteten Stasi-Beamte viel kompromittierendes Material. Alle Personen, über die eine Akte angelegt wurde, haben das Recht, diese bei der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen. Sie erfahren oft, dass Freunde, Kollegen, Partner und Verwandte sich regelmäßig bei der Stasi melden.

Nach der deutschen Wiedervereinigung stellte sich heraus, dass es sich bei der Stasi um heimlich linke Terrorgruppen wie die Rote Armee Fraktion (RAF) unterstützt hatte. Der Verlust dieser Unterstützung war ein wesentlicher Faktor für die Auflösung dieser Gruppen.

Bekannte Stasi-Führer

Bekannte Informanten

Berühmte Mitarbeiter

Wissenswertes

  • 2006 wurde ein Film gedreht (Das Leben der Anderen) über einen Stasi-Agenten, der einen Schriftsteller beschattet.
  • Methoden und Praktiken der Stasi werden auch in der Fernsehserie beklemmend dargestellt Weißensee (2013-2018).

Externe Links

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