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Strategos (Griechisch: ατηγός) war in der alten Zeit Griechenland der allgemeine Name für einen Armeekommandanten.
besonders te Athen, da die drastischen Reformen von Kleisthenes, wurden jährlich zehn Strategen gewählt (je einer phyle) zum Befehlshaber der athenischen Streitkräfte, insbesondere der Hopliten des eigenen phyle. Sie standen zunächst unter dem Oberbefehl des Archon Polemarchos. Von 487 v.Chr. die Archonten wurden jedoch per Los ausgewählt und da das Oberkommando einer Armee einige technische Kenntnisse erfordert, verlor er diese Funktion. Von da an die zehn Strategie das Heereskommando kollegial, und sie wechselten sich für einen Tag im Kommando ab. Da aber diese Überdemokratisierung in Kriegszeiten die Effizienz des Kommandos nicht steigerte, erhielt später einer von ihnen für die Dauer einer Expedition das Oberkommando über die anderen in der Volksversammlung. perikles hatte diese Funktion bei Ausbruch des Peloponnesischer Krieg.
Aufgrund seiner militärischen Erfahrung, a Strategen wiederholt wiedergewählt, aber bei verwerflichem Verhalten konnte er ebensogut sofort vor Gericht gestellt und bestraft werden. Da die Strategen unter der direkten Kontrolle der Volksversammlung die Innen- und Außenpolitik leiteten, waren sie praktisch die wichtigsten Richter in Athen.