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Syringomyelie
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Syringomyelie
Syringomyelie
Codierungen
ICD-10G95.0, Q06.4
ICD-9336.0742.53
OMIM272480186700
KrankheitenDB12769
MedlinePlus001398
eMedizinneuro/359
GittergewebeD013595
Portal  Portalsymbol  Medizin

Syringomyelie ist eine seltene neurologische Erkrankung, bei der die Rückenmark betroffen ist, meist vor allem in der Höhe der Halswirbel, und die and Zentralkanal im Rückenmark, wodurch es sich erweitert.

Der Name leitet sich von der griechischen Syrinx, einer Schilfröhre oder Pfeife ab und basiert auf diesem überdurchschnittlichen Kanal, der bei einer pathologischen anatomischen Untersuchung zu sehen ist. Heutzutage kann die Diagnose auch bei lebenden Patienten gestellt werden mittels MRTForschung.

Die Beschwerden bestehen aus neurologischen Ausfällen (Schmerzen, Muskelschwäche und Steifheit), vor allem der Arme. Die Ursache wird in einem zu hohen Flüssigkeitsdruck im Wirbelkanal gesucht. Druckentlastungsvorgänge werden versucht, um ein Fortschreiten des Verfahrens zu verhindern.

Syringo(hydro)myelie ist auch eine Folge einer Chiari-Fehlbildung, einer Erkrankung, bei der die Hinterkopf (Foramen magnum) weicht von der normalen Größe ab. Dadurch wölben sich die Spitzen des Kleinhirns (wenn das Hinterhauptloch zu klein ist) oder hängen durch (wenn das Hinterhauptloch zu groß ist). Die Folge ist, dass der Fluss in der Rückenmarksflüssigkeit nicht so verläuft, wie er sollte (Syringomyelie). Dadurch entsteht ein Hydrozephalus (Hydrozephalus) stammen. Chiari-Fehlbildung ist sehr selten.

MRT-Bild von a sagittal Querschnitt der zurück auf der höhe des Brustwirbel mit Syringomyelie. (Siehe rote Umrandung im rechten Bild.) Die Vorderseite des Patienten wird hier links im Bild gezeigt. Oberhalb der Abweichung ist es Rückenmark normal (roter Pfeil). Um das Rückenmark herum ist ausreichend Platz, wo die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit, in diesem Bild weiß. (Gelbe Pfeile). Auf der Ebene der Anomalie bleibt nur eine dünne Hülle des Rückenmarks übrig, weil es Zentralkanal hier ist sehr breit und mit Liquor gefüllt (grüne Pfeile). Dieser Patient wurde übrigens schon einmal operiert, was unter anderem an einem Metallartefakt (blaue Pfeile).

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