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Tcha Limberger

Tcha Limberger (Brügge, 1977) ist ein BelgierZigeunermusiker was ist am besten bekannt als Gitarrist, Violinist und Sänger. Er ist der Enkel von Piotto Limberger, dem Orchesterleiter des legendären Jazz-Manouche-Band Die Piottos. Durch seine Frühgeburt verlor er sein Augenlicht.

Die Vielzahl an Projekten, an denen er beteiligt ist, zeigt seine Vielseitigkeit. Er kam durch seinen Vater Vivi Limberger, der Gitarrist/Sänger wurde im Jazz-Manouche-Stil gelöffelt. Von frühester Kindheit an war er fasziniert von Flamenco-Gesang und im Alter von sechs Jahren lernte er seine ersten Gitarrenakkorde von Koen De Cauter. Zwei Jahre später gab er seine ersten Soloauftritte. Ungefähr im Alter von zehn Jahren begann er Banjo in einer New Orleans Amateurband zu spielen, wo er seine Liebe zur Klarinette entwickelte. Er begann auch, Instrumente aus der ganzen Welt zu sammeln.

Aus Interesse an der ungarischen Zigeunermusik legte er mit siebzehn Jahren die Klarinette beiseite, um Geige zu lernen. Er ging in mehrere Jahre Budapest live, wo er Geigenunterricht nahm Bela Horvath und Kallai Zsolt. Von einem anderen ungarischen Geiger, Neti Sandor, er lernte Magyar nota spielen, ein ausgefeilter Songstil mit Wiener Einflüssen. Dank intensivem Studium in Blindenschrift er beherrschte auch die ungarische Sprache für den Gesang.

Neben seiner musikalischen Seite ist Tcha Limberger auch in der in Theaterwelt wenn Darsteller/Musiker/Komponist. Er arbeitete unter anderem mit Alain Platel und Les Ballets C de la B.

Als Musiker spielte er zusammen mit Koen De Cauter, Dick van der Harst, Hermann Schamp, Roby Lakatos, es Waso Quartett, Romani, Myrddin, Zigeunerensemble KalinkaRobin Nolan, Stochelo Rosenberg, Wannes Van de Velde, Bireli Lagrene, Fapy Lafertin, Boross Lajos, Puka KarolyBerki Viktor, Jordi Savall und Toni Rudi.

Mit Budapester Zigeunerorchester er konzentriert sich auf die Magyar Nóta, mit Kalotaszeg-Trio er spielt siebenbürgische Volksmusik und mit Les violons de Bruxelles probiert er die musik von Django Reinhardt neu zu erfinden.

Im Frühjahr 2015 spielt er mit dem Tcha Limberger Trio und dem Symphonieorchester der Universität Gent das Projekt „Triple Fall Concerto“ mit Konzerten in Budapest und Gent.

Diskographie (Auswahl)

  • 1999: Zurück
  • 2004: DjangGo! - mit dem Waso Quartett
  • 2004: Zigeunerleidenschaft - mit den Piottos
  • 2006: VSPRS - mit Fabrizio Cassol
  • 2009: Bura termett idő - mit dem Budapester Zigeunerorchester
  • 2009: Ein hajanali csillag ragyog - mit dem Kalotaszeg Trio
  • 2010: Normen
  • 2011: Reisende
  • 2012: Les violons de Bruxelles

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