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Test van Trendelenburg

Bei einem positiven Trendelenburg-Test gibt es eine schwäche von Hüftabduktoren. Dies sind Muskeln, die das Bein nach außen bewegen können tensor fascia latae muskel, das Gesäßmuskel medius und Gesäßmuskel Minimus. Der Test ist benannt nach Friedrich Trendelenburg.

Der Test läuft wie folgt ab: Der Patient steht dem Untersucher gegenüber und hebt sein linkes Bein, steht also nur auf dem rechten Bein. Normalerweise geht das linke Gesäß nach oben. Der Test ist jetzt negativ. Dies wird für das rechte Bein wiederholt. Sinkt das Gesäß des angehobenen Beins nach unten, liegt eine Schwäche der Hüftabduktoren (hauptsächlich des M. gluteus medius, aber auch der M. gluteus minimus möglich) seitlich des Standbeins vor. Der Trendelenburg-Test soll auf der betroffenen Seite positiv ausfallen.

Die biomechanische Erklärung liegt darin, dass die Schwerkraft normalerweise ein Adduktionsmoment in der Hüfte erzeugt, dem das Abduktionsmoment der Hüftabduktoren entgegenwirkt. Die Muskelkraft bewirkt normalerweise, dass die Hüfte auf beiden Seiten gegen die Schwerkraft angehoben wird. Bei einseitiger Schwäche des M. gluteus medius fehlt das Moment der Hüftabduktion, was auf der betroffenen Seite zu einer Adduktion im Hüftgelenk führt, wodurch die Hüfte auf der gesunden Seite durchhängt.

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