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danke oder Tammo (ca 908 - 28. Juli938) war der älteste (und einzige) Sohn von Hendrik de Vogelaar von seiner ersten Frau Hatheburg (oder Liutgard). Seine Mutter war schon einmal verheiratet gewesen. Sie wurde verwitwet und trat dann in ein Kloster ein. Sie verließ dieses Kloster jedoch, um Hendrik zu heiraten. Da sie das Kloster vor ihrer zweiten Heirat verlassen hatte, galt die Ehe später als ungültig. Das Paar ließ sich scheiden und Henry I. heiratete wieder. Die Legitimität von Thankmar war von da an eine offene Frage.
929 arrangierte Heinrich seine Nachfolge. Er ließ diese Vereinbarung kurz vor seinem Tod durch eine Versammlung in . ratifizieren Erfurt. Nach seinem Tod wurden seine Ländereien und Besitztümer unter seinen vier Söhnen aufgeteilt: Thankmar, Otto I. der Große, Heinrich I. von Bayern und Erzbischof Bruno der Große.[1] Otto I. wurde jedoch von seinem Vater zu seinem Nachfolger als König von Deutschland ernannt. Der einzige Erbstreit war damals zwischen Otto I. und seinem jüngeren Vollbruder Heinrich, der bei der Krönung Ottos I. starb Bayern musste unter Hausarrest gestellt werden.[2]
Nach dem Tod von Markgraf von MerseburgSiegfried 937 beanspruchte Thankmar Merseburg.[3] Otto jedoch ernannt Gero der Große, Bruder des verstorbenen Siegfried.[3] Während dieser Auseinandersetzung Everhard III. von Franken und Wichman der Ältere revoltierte gegen Otto. Thankmar gesellte sich zu ihnen. Später wurde Thankmar belagert in Eresburg, wo er von Maginzo auf dem Altar der Kirche St. Peter getötet wurde. Otto konnte dies nicht einschätzen und ließ Maginzo auf grausame Weise töten.
Fußnoten
Quellen
- (und) Reuter, Timothy, Deutschland im Frühmittelalter 800-1056. New York: Longman, 1991.
- (und) Bernhardt, John W., Wanderkönigtum und königliche Klöster im frühmittelalterlichen Deutschland, c. 936-1075. Cambridge: Cambridge University Press, 1993.