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Thermiek
Aufsteigende warme Luftblasen zwischen dem Boden und einer Cumuluswolke.

Thermik besteht aus aufsteigenden Heißluftblasen.

Das Sonne heizt die Boden, die in ihrer Zusammensetzung nicht homogen ist, denken Sie an Sand oder Lehmboden. Je weniger Feuchtigkeit der Boden enthält, desto schneller erwärmt sich der Boden und die Luft darüber. Die wärmere Luft über dem Boden steigt auf (Konvektion). Es entstehen dann Thermiken oder auch Thermalblasen genannt. In dieser Dose Segelflugzeuge (und Vögel) gewinnen beim Kreisen an Höhe, um mit der gewonnenen Höhe große Distanzen zurückzulegen. Ebenfalls Hängegleiter und Gleitschirmfliegen (Gleitschirmflieger) nutzen diese Thermik. Der Wasserdampf in der Thermoblase kann in einer Höhe kondensieren, in der durch die fallende Temperatur die relative Luftfeuchtigkeit auf ca. 100 % angestiegen ist. Dann ein Wolke. Durch die Thermik bilden sich in ausreichend gekühlter und feuchter Umgebungsluft Kumuluswolken (lateinische Bezeichnung Kumulus). Wir sprechen dann von nasse Thermik. Wenn die Luft nach dem Aufsteigen warmer Luftblasen zu trocken bleibt und sich keine Wolken bilden, dann gibt es there trockene Thermik. Die Aufstiegsgeschwindigkeit von Luftblasen wird durch die Temperaturdifferenz zwischen der Luft in der Blase und der umgebenden Luft bestimmt. Je größer dieser Unterschied ist, desto höher ist die Aufstiegsgeschwindigkeit. Die Werte können von wenigen Metern pro Sekunde bis zu mehr als 10 Metern pro Sekunde variieren. Sehr hohe Anstiegsraten treten vor allem in der Nähe von Duschen auf und können unter anderem aufgrund der ebenfalls vorhandenen Abwinde gefährlich sein.