WikiDer > Angewandte Mathematik
Der Name angewandte Mathematik bezeichnet die berufliche Tätigkeit von Wissenschaftlern, die Wissenschaft oder der Technologie versuchen, durch die Einführung mathematischer Techniken voranzutreiben. Es ist also kein Zweig der Mathematik, sondern eine Vision der Rolle der Mathematik in der Gesellschaft. Daher impliziert dieser Begriff manchmal ein implizites Werturteil.[1]
Die Innovation liegt oft eher in der erstmaligen Anwendung einer bestehenden mathematischen Technik in einer bestehenden Wissenschaft als in der Erfindung neuer mathematischer Methoden. Notwendig.
Im Gegensatz dazu wird häufig der ebenso vieldeutige Begriff . verwendet reine Mathematik benutzt.
Man könnte argumentieren, dass die Tätigkeit eines Mathematikers, um sinnvoll zu sein, gleichzeitig rein (dh exakt) und in einem anderen Kontext als das Original anwendbar sein muss (sonst besteht wenig Abstraktionsbedarf). Das Adjektiv angewendet wird hier jedoch meist enger als „direkt, ausdrücklich und unmittelbar außerhalb der Mathematik und der Naturwissenschaften angewendet“ interpretiert. Insofern ist der Begriff eng verwandt mit der „Angewandten Wissenschaft“ als Synonym für die Ingenieurwissenschaften.
Viele Universitäten haben getrennte Abteilungen für reine und angewandte Mathematik. Aufgrund der Mehrdeutigkeit der Terminologie variiert die Zuständigkeitsgrenze erheblich. Beispiele für Tätigkeiten, die unbestritten zur Angewandten Mathematik gehören, sind:
- statistisch Methoden in der Sozialwissenschaften;
- Mathematiker Risikoanalyse für Versicherungsbestände;
- mathematische Modelle für die Ingenieurwesen und der Wasserbau.
Beispiele für Aktivitäten, die zwar außerhalb der Mathematik nützliche Anwendungen finden, aber oft im reinen Mathematik-Department geübt werden, sind:
- Zahlentheorie;
- gewöhnlich (analytisch) und algebraischTopologie;
- Maßtheorie und Funktionsanalyse.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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