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Uros
Für den studentischen Leichtathletikverband Maastricht siehe MSAV Uros.

Das Uros ein Volk bilden, das auf dem - mit Schilf gemachten - Uros-Inseln auf der Titicacasee lebt in der Region Puno im Peru. Die Uros haben diese künstlichen Inseln ursprünglich gebaut, um Inkas fliehen. Die Inkas beherrschten damals das Festland. Heute sind die Uros jedoch eher eine Touristenattraktion.

Diese Inseln, auch Islas flotantes (schwimmende Inseln) genannt, bestehen aus den reichlich wachsenden Binsen. Es werden immer neue Binsen obenauf geworfen, damit die Inseln bestehen bleiben und nicht verrotten.

Heute leben noch etwa 3000 Nachkommen der Uros, obwohl nur noch hundert von ihnen die Inseln bewohnen und unterhalten. Die meisten sind auf das Festland ausgewandert, wo ihre Kinder zur Schule gehen können. Auch die Uros begraben ihre Toten auf dem Festland.

Die Uros handelten mit den Aymara auf dem Festland. Sie vermischten sich miteinander und schufen Kreuzungen zwischen den beiden Völkern. Manche haben dafür die Sprache der Uros „verlassen“ Aymara.

Auf den größeren Uros-Inseln sind etwa 10 Familien untergebracht, während die kleineren Inseln, etwa 30 Meter breit, nur Platz für 2 oder 3 Familien bieten.

Die Einheimischen fischen, jagen Vögel und weiden ihr Vieh auf den Inseln. Gekocht wird mit Feuer, das auf Steinhaufen gelegt wird.

Typisch sind auch die Binsenboote: aus getrockneten Binsen, meist in schönen Formen veredelt.