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EIN Fallrohrgefäß (Englisch: Dynamisch positioniertes Fallrohrgefäß (DPFV)) ist ein Schiff, das Gesteine auf dem Wassergrund ablagert Fallrohr. Viele dieser Fallpipe-Schiffe wurden ursprünglich als Massengutfrachter.
Schützen und stärken
Gesteinsablagerungen werden normalerweise durchgeführt, um unter Wasser stehende Bauwerke zu schützen. Das sind meistens Rohrleitungen oder Kabel. Der Unterwasserboden kann auch mit einer Schicht verstärkt und nivelliert werden stein kippen um dann Strukturen wie Bohrinseln darauf zu platzieren. Zum Beispiel Versenkungen von Plattformen entgegengewirkt. Je nach Ausführung kann ein Fallrohrschiff Gestein bis zu einer maximalen Tiefe von ca. 500 bis 2000 Metern ablagern.[1]
Gesteinsverladung mittels Fallrohrschiff
Im Vergleich zu a Steindumper ein Fallrohrgefäß kann viel genauer und in größeren Tiefen arbeiten. Ein flexibles Fallrohr wird durch eine Öffnung im Boden des Behälters abgesenkt. Am Ende des Fallrohres befindet sich ein Unterwasserroboter (ROV). Dieses ferngesteuerte Fahrzeug kann positioniert mit Schrauben, Kameras, Lichtern, Beschleunigungsmessern und Sonar.
Das Fallrohrgefäß wird mittels dynamische Positionierung genau über dem Arbeitsplatz platziert und gehalten. Das Fallrohr wird abgesenkt, bis sich das ROV mehrere Meter über dem Meeresboden befindet. Die im Laderaum gelagerten Steine werden dann auf a Förderband gepostet an die Krippe. Anschließend werden sie auf ein zweites Förderband, den „Feeder“, gelegt, der sie in das Fallrohr transportiert. Es wird genau bestimmt, wie viel Gestein in das Fallrohr ausgetragen wird.
Um mit der Steinschüttung zu beginnen, wird das Ende des Fallrohres mit dem Unterwasserroboter geöffnet. Der Roboter verfügt über eine Trennwand, um zu verhindern, dass sich die Steine auf dem Meeresgrund ansammeln. Die Position des kompletten Fallrohres wird zusammen mit dem Roboter von der Brücke des Schiffes aus genau überwacht. Hat das Fallrohrgefäß einen sehr genauen Verlauf von z. B. a Pipeline oder Kabel muss folgen, es verwendet dynamisches Tracking.
Größtes Fallrohrgefäß
Seit 2009 ist die Jan De Nul Gruppe das größte Fallrohrschiff der Welt im Einsatz: 36.000 Tonnen Nutzlast bei Abmessungen von 191 × 40 Metern. Dieses Simon Steven kann Klumpen bis zu einem Durchmesser von 40 Zentimetern ablegen. Im Jahr 2011 kam zu Van Oord das Stornes im Einsatz, mit einer Nutzlast von 27.000 Tonnen bei einer Länge von 175 Metern.[1]
Externe Links
- "Fallpipe-Schiffe", Royal Boskalis Westminster NV
- "Geschichte der Unterwasser-Ablagerung von Steinen", Rockdumping.eu
Quellen
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