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Vinylverf

Vinylfarbe ist ein Farbe Mit als BindemittelPolyvinylacetat.

Das Plastik Polyvinylacetat wurde 1911 von . entdeckt Fritz Klatte. Ab den 1920er Jahren, Dispersionen von Polymer Vinylacetat als Bindemittel in Industrielacken, insbesondere als wetterfeste Außenfarbe. 1938 kam die erste wasserbasierte Vinylfarbe für Künstler auf den Markt. Dieser wurde im Englischen unter dem etwas verwirrenden Namen bekannt Polymertemperatur. Diese Farbe trocknet, weil das Wasser verdunstet und die dispergierten Vinylpartikel – die die Flüssigkeit milchig weiß machen – sich in einer harten, wasserunlöslichen Schicht absetzen. Die Schicht ist klar, aber nicht sehr flexibel. Um dies zu beheben, zuerst Weichmacher hinzugefügt, die aber zu einer späteren Vergilbung und Versprödung führen. Ab Mitte der 1950er Jahre kamen daher Marken mit Additiven von copolymeren Acrylatharz-Dispersionen auf den Markt, wie z Everflex BG und polyco. Diese haben einen etwas glatteren Lackfilm; ansonsten besteht keine Gefahr, dass der Lackfilm selbst reißt.

Vinylfarbe wird heutzutage vom Künstler nicht oft verwendet und dann am meisten für Wandbilder. Das zugehörige Acrylfarbe ist viel beliebter geworden. Avantgarde-Künstler experimentieren seit 1946 manchmal mit einer selbstgemachten Vinylfarbe, indem sie dem weit verbreiteten Polyvinylkleber einfach Pigmente hinzufügen; diese Werke sind schlecht konserviert. Die industrielle Bedeutung ist jedoch groß: Der Lack verwittert deutlich weniger als Acryllack und ist sehr abrieb- und kratzfest sowie leicht zu reinigen. Er ist auch recht günstig. Nachteilig ist die hohe Entflammbarkeit nach dem Trocknen; ab 30°C beginnt der Lackfilm aufzuweichen.

Es ist möglich, Vinylfarbe für die zu verwenden Untermalung von a Ölgemälde verwendet werden, jedoch muss der Lackfilm dann mindestens 50 % Pigment enthalten, da sonst recht schnell Risse in der darüber liegenden Öllackschicht auftreten.[1]

Nüsse

  1. D. Kraaijpoel & C. Herenius, 2007, Das Buch des Malers — Handbuch für Materialien und Techniken, Cantclere, p. 154