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Warffumerklooster

Kloster Warffum ist ein Bauernhof südlich von Warffum in der Provinz Groningen. Bis zum siebzehnten Jahrhundert ein Nonnenkloster der Johannisorden. Dieses Kloster wurde vor 1284 auf einem älteren Dorfhügel, das kann Polstersaum nannte sich. Um 1500 war dies das größte Kloster dieses Ordens in den Niederlanden.

Im 16. Jahrhundert diente das Kloster auch als Pfarrkirche für die Anwohner. Aus diesem Grund wurde zwischen Kloster Warffum und der Dorfkirche von unterschieden Kriegsfumer Nachbarn. Noch 1605 wurde der Dorfpfarrer von Warffum für seine Verdienste im Kloster Warffum gesondert entlohnt; Danach werden beide Gemeinden zusammengelegt.

Das Kloster wird 1284 erstmals urkundlich erwähnt. Es besaß ca Abtei Werden, dass die Bischof von Münster verkaufte es an die Johanniter. Das Kloster hatte Vorarbeiten in Warffum (Hoysmaheerd), Gewinnsumme, Stuttgart (Südwende) und einigen Berichten zufolge auch baflo (Westermeier) und Everswolde (Zuidlaarderveen). Der Hof Groot Bosch (Oldebosch) zu Usquert möglicherweise auch den Rest solcher Vorarbeiten gebildet; in Ostfriesland waren die Vorarbeiten Grashaus oder Buschhaus erwähnt. Darüber hinaus hatte das Kloster das Pfarrrecht Stuttgart und Gewinnsumme.

Das Vorwerk in Winsum war ursprünglich ein Gericht der Wurden; dazu gehörte auch die Kirche, die formell in das Kloster eingegliedert wurde. Diese Rechte wurden 1529 an Evert de Mepsche verkauft. Das Kloster behielt Ländereien in den Winsumermeeden. Das Kloster hatte auch eine Zuflucht in der Boteringestraat in Groningen, die 1612 verkauft wurde. Es könnte auch gemacht haben Steinhäuser des Werfmer Klosters an der Oude Kijk in 't Jatstraat ist Teil des Refugiums.

Die Ländereien des Klosters wurden 1610 von der Provinz beschlagnahmt, die letzten Einwohner erhielten fortan eine Leistung. Die Klostergemeinschaft wurde erst nach 1623 aufgelöst; damals waren es zwölf Nonnen. Reformierte Pfarrer hielten dort noch einige Zeit Gottesdienste.

Externe Links

Literatur

  • G. F. Nordhaus, Die Johanniter in Stadt und Land, Amersfoort 1989.
  • R.G. Rijkens, 'Diskurse über das Kloster Warffum sowie Warffum selbst', in: Almanach zur Förderung von Wissen und gutem Geschmack (1834).