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Wecken
Flaschen haltbar machen
Nicolas Appert
Einkochkessel
Weckflasche mit Halterung

aufwachen oder Essiggurke ist eine Methode für sparen von Lebensmittel.

Geschichte

Die weck-Technik wurde vom französischen Konditor und Erfinder erfunden invented Nicolas Appert (1749-1841), der seine Erfindung der französischen Regierung anbot, nachdem sich sein erstes sterilisiertes Essen in Gläsern nach acht Monaten bewährt hatte. Seine Art der Konservierung erwies sich als ideal für die Heer um unter rauen Bedingungen zu überleben, denn auf diese Weise ließen sich nicht nur Gemüse und Obst fast unbegrenzt lagern, sondern auch Fleisch.

Appert verkaufte die Methode kurz vor seinem Tod an eine Schweizer Familie, die die Methode wiederum an . weiterverkaufte Johann Carl Weck (1841-1914). Mit einem vermarktungsstarken Partner, dem deutschen Eimer Ursprung George van Eyck (1869-1951), gründete Weck das Unternehmen am 1. Januar 1900 J. Weck. 1902 verließ Weck die Fabrik, aber Van Eyck erweiterte das Unternehmen und kreierte auch die Dosenflaschen mit dem Namen „Weck“ und der Erdbeere, die zu ihrem Logo wurde, eines der ersten erfolgreichen Logos.[1][2]

Obwohl das Konservieren heute mit der Einführung des Kühl- und Gefrierschranks weitgehend überflüssig geworden ist, hat die Glasfabrik J. Weck GmbH u. Co. KG noch. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Wehr (Baden) im äußersten Südwesten Deutschlands.

Methode

Zur Konservierung werden Gläser unterschiedlicher Größe verwendet, die als Einmachgläser oder Konservenflaschen bezeichnet werden. Zuerst werden die Töpfe gründlich gereinigt, zum Beispiel mit Sprudel. Anschließend werden sie mit den zu konservierenden Lebensmitteln (Gemüse, Obst, Fleisch etc.) befüllt. Die Gläser werden mit einem Glasdeckel verschlossen. Zwischen Glas und Deckel wird ein Gummiring, der Konservierungsring, gelegt. Um den Deckel an Ort und Stelle zu halten, wird er mit einer Metallklammer befestigt.

Anschließend werden die Töpfe in einem Wasserbad, meist in einem Einkochkessel, erhitzt und sterilisiert. Die expandierende Luft im Tiegel kann entweichen, wobei die Halterung ein Verschieben von Deckel und Ring verhindert. Beim Abkühlen sorgt der Gummiring für einen luftdichten Abschluss und der Deckel wird durch atmosphärischen Druck auf den Topf gepresst, die Halterung ist dann nicht mehr nötig und der Inhalt ist jahrelang lagerfähig.

Durch Ziehen an der Lasche am Konservierungsring kann die Flasche oder das Glas geöffnet werden. Dadurch wird der Unterdruck aufgehoben, der den Deckel fest auf dem Topf hält. Ohne Unterdruck beim Öffnen ist dem Inhalt nicht zu trauen.

Risiken

Für verschiedene Lebensmittel wurde experimentell festgestellt, wann sie ausreichend steril sind. Damit der Benutzer die Speisen nicht länger als nötig erhitzen muss, enthalten die Weckanleitungen traditionell Tabellen mit Temperaturen und Zeiten.Grundprinzip ist, dass Glas- und Deckelränder unbeschädigt und sauber sind und auch beim Befüllen absolut sauber bleiben. Außerdem darf der Gummiring keine Verwitterung aufweisen Bei der Ermittlung der Konservierungszeiten wurde eine Aufheizzeit im Kessel und eine Abkühlzeit an der Luft bei Raumtemperatur berücksichtigt.

Botulismus

Erhitzen tötet nicht immer alle Schadorganismen ab. Insbesondere die Spuren der Bakterien Clostridium botulinum, dass die BotulismusVergiftungen verursachen, bis 120°C lebensfähig bleiben.[3] In einem besonderen Dampfkochtopf diese Sporen können abgetötet werden.[4] Dort werden sie für mindestens zwölf Minuten auf mindestens 121 °C erhitzt. Verderb durch Botulismus-Bakterien ist nicht immer zu riechen oder zu schmecken und für den Verbraucher lebensgefährlich.

In einer sauren Umgebung können die Bakterien nicht wachsen, so dass diese Gefahr beispielsweise beim Einmachen von Obst nicht besteht.

Siehe auch

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