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ZX Spectrum
Das erste ZX-Spektrum

Das ZX-Spektrum ist ein Heimcomputer von Clive Sinclair.

Der Computer ist der Nachfolger des ZX80 und ZX81. Obwohl der Name zunächst ZX82 wäre, wurde "ZX Spectrum" gewählt, um deutlich zu machen, dass das Gerät mit Farben arbeiten kann.

Der Computer musste auf dem Fernsehen verbunden sein. Auffällig sind die kleinen Gummitasten und die Tastenkombinationen zum Programmieren. Für das Spectrum waren etwa tausend Spiele im Umlauf. Seit 2014 hat sich Clive Sinclair mit Retro Computers zusammengetan, um eine Mini-Konsole basierend auf dem ZX Spectrum herauszubringen.[1][2][3]

Varianten

Die erste Version war 1982 veröffentlicht und basiert auf a Z80 CPU bei 3.5 MHz mit einem Speicher von 16 K B oder 48kB. Im 1984 das Spectrum wurde mit einem größeren Gehäuse und einer Tastatur mit Hartplastiktasten veröffentlicht.

Programme wurden, wie bei vielen Heimcomputern, gespeichert und mit einem Kassettenrekorder geladen. Das Laden auf diese Weise nahm viel Zeit in Anspruch, die jedoch durch Software erhöht werden konnte. Die Standardprogrammiersprache war Sinclair BASIC. Mit dem schnelleren war es auch problemlos möglich Maschinensprache feste Speicherplätze wie die Pixel auf dem Bildschirm zu programmieren und direkt zu adressieren. Es gab sogar einen Pascal-Compiler, mit dem sich Programme mit einigermaßen hoher Performance realisieren ließen.

ZX-Spektrum

Auch das „Microdrive“ wurde herausgebracht, eine Art Mikrokassette, bei der das Band nicht wie üblich aufgerollt, sondern an den Enden aneinander befestigt und das Band separat im Gehäuse aufbewahrt wurde. Dadurch war es unnötig, das Band zurückzuspulen. Dadurch erhöhte sich auch die Geschwindigkeit des Speicherns und Ladens. Ein Nachteil war jedoch die geringe Zuverlässigkeit. Dadurch kam es oft vor, dass ein Band nicht fehlerfrei gelesen werden konnte und der gesamte Ladevorgang wiederholt werden musste.

Der Nachfolger des Spectrum war das Spectrum 128K von 1986. Es war mit mehr Speicher (128 kB) und einem besseren Soundchip ausgestattet, der mehrere Töne gleichzeitig erzeugen konnte.

Nicht lange nach der Veröffentlichung des 128 wurde Sinclair von . gekauft Amsterdam, die weitere Varianten des Spectrum 128K herausbrachte: das Spectrum 2 war ein 128K mit eingebautem Kassettenrekorder und das Spectrum 3 mit eingebautem 3-ZollDiskettenlaufwerk (nicht 3,5 Zoll, wie es üblicher war). Die 2A und 2B waren tatsächlich 3er, aber mit einem Kassettenrekorder anstelle eines Diskettenlaufwerks. Änderungen an der genauen Funktionsweise des Computers verhinderten, dass alle Spectrum-Programme auf 2A, 2B und 3 funktionierten.

Die Architektur

Im Gegensatz zu den damals beliebten Kommodore 64 das ZX Spectrum bestand aus wenigen Hardwarekomponenten. Die meisten Funktionen wie Ton, Kassetteneingabe/-ausgabe und Grafik wurden über Software ausgeführt. Dadurch wurden Kosten für elektronische Komponenten eingespart, was zu einem günstigen Preis führte. Die Geschwindigkeit und Qualität litten darunter; der Ton bestand aus Pieptönen und die Grafik war relativ langsam und hatte eine begrenzte Verwendung von Farben. Die Standardfarben auf der Tastatur waren Blau, rot, Magenta, Grün, cyan, Gelb und Weiß. Zwei Helligkeiten (HELL) und blinken (BLITZ) möglich. Dieses Attribute pro Gruppe von 8 x 8 Pixeln eingestellt werden, entsprechend einem Zeichen auf dem Bildschirm. Da die Bildschirmauflösung des ZX Spectrum 256 x 192 Pixel betrug, konnten 24 Zeilen mit 32 Zeichen (jeweils 8 x 8 Pixel) auf dem Bildschirm dargestellt werden. Mit neuer Software war es jedoch möglich, kleinere Zeichen zu erstellen, damit mehr in eine Zeile passen; das beliebte Textverarbeitungsprogramm Tasword könnte zum Beispiel 64 Zeichen in einer Zeile bekommen, auf Kosten der Lesbarkeit; schließlich funktionierte der Computer als Bildschirm mit einem minderwertigen Fernseher.

Neben dem Z80-Mikroprozessor bestand das ZX Spectrum aus dem ULA (Uncommitted Logic Array), einem eigens dafür gebackenen Chip, der viele Funktionen beherbergt, die RAM und Rom Speicher und die Stromversorgungsschaltung.

Die ULA kümmerte sich unter anderem um die Steuerung der TV-Bildzeilen. Dafür hatte der ZX Spectrum einen Modulator eingebaut, an den der Fernseher über den Antenneneingang angeschlossen wurde (viele Fernseher hatten noch keinen SCART-Eingang). Über den Erweiterungsstecker konnte auch ein Farb- oder Monochrommonitor angeschlossen werden. Auch Peripheriegeräte wie Drucker und Speichermedien können über diesen Anschluss angeschlossen werden.

Zubehör

Mehrere Anbieter haben Erweiterungen für das Spectrum veröffentlicht, die von separaten Tastaturen (DKtronics) bis hin zu DisketteSchnittstellen, wodurch die Ladezeit von Programmen erheblich verkürzt wird. Die Opus Discovery Erweiterung kann auf 3,5 . montiert werden Zoll Disketten 800 K B in Daten verloren. Mit der "Zaubertaste" auf dieser Schnittstelle konnte ein Speicherabzug in einem Rutsch auf die Festplatte gespeichert werden, was das weitere Spielerlebnis erheblich vereinfacht.

Berühmte Spiele

Laser-Trupp, ein typisches Spectrum-Spiel

Bekannte Spiele sind Jet Pac (Mission auf dem Mond), Jetset Willy, Daley Thompsons Decathlon (alle Arten von sportlichen Sportarten, den Joystick so schnell hin und her bewegen, wie man viel Energie sammeln kann, um eine Aktion auszuführen), Geisterjäger (basierend auf dem Film Geisterjäger) in dem knisternde 'Ghostbusters!' war zu hören und Night Gunner (Schießen).

Externer Link

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