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Meerneunauge
Meerneunauge
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Chordaten (Chorda-Tiere)
Klasse:Cephalaspidomorphie
Auftrag:Petromyzontiformes
Familie:Petromyzontidae
Sex:Petromyzon
Nett
Petromyzon marinus
Linné, 1758
Bilder aufWikimedia CommonsWikimedia Commons
Meerneunauge aufWikispeziesWikispezies
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Das Meerneunauge ist ein parasitärStechen was in der vorkommt Atlantischer Ozean.

Aussehen und Anerkennung

das Meerneunauge (Petromyzon marinus) ist eigentlich nein Fisch, sondern ein sogenannter kieferloser Fisch oder 'runder Mund'. Dies sind Wassertiere mit einem röhrenförmigen, kieferlosen Saugmaul, mit dem sie sich in die Haut von Fischen (aber auch Säugetieren wie Robben und Walen) bohren, um sich von ihrem Blut zu ernähren. Die runden Mäuler zählen im Tierreich nicht zu den Fischen, da sich der Körperbau in vielen grundlegenden Punkten unterscheidet. Zum Beispiel das Meerneunauge (genau wie das Hai) ein Knochensystem, das besteht aus Knorpel Anstatt von Knochen. Aus evolutionärer Sicht liegen runde Becken nahe der Übergangszone zwischen Wirbeltier und wirbellos Tiere.
Im Aussehen ähnelt das Meerneunauge dem Aal. Ein erwachsenes, geschlechtsreifes Meerneunauge hat normalerweise eine Länge zwischen 70 und 90 cm. Der Höhenrekord liegt bei 120 Zentimetern. Es hat zwei klar getrennte Rückenflossen, große Augen, ein "Nasenloch" auf dem Kopf und sieben Kiemen auf beiden Seiten des Kopfes.[1]

Lebenszyklus

Das Meerneunauge lebt in Küsten- und Süßgewässern und kommt in fast allen gemäßigten Zonen vor, außer in Afrika.

Das Meerneunauge beginnt sein Leben als grabende Süßwasserlarve (Ammocoetes). In dieser Lebensphase ist er zahnlos, hat rudimentäre Augen und ernährt sich von MikroorganismenNach einigen Jahren verwandelt es sich in die erwachsene Form und zieht ins Meer, wo es einen parasitären Lebensstil annimmt.[2] Es klammert sich mit seinem Maul an einen Fisch (oder ein anderes Wassertier) und ernährt sich von Blut und anderem Gewebe.

Zur Fortpflanzung kehrt das Meerneunauge ins Süßwasser zurück, wo es nistet, Eier legt und stirbt. Das Männchen macht seine Fruchtbarkeit deutlich durch a Verdauungssaft.[3]

Nicht alle Meerneunaugen kommen im Meer vor. Einige werden Binnenland und bleiben ihr ganzes Leben im Süßwasser, wie in der Region der Großen Seen in Nordamerika. Das Meerneunauge hat sich dort zu einem bedeutenden Schädling für Fischerei und Fischbestände entwickelt.[1]

Ereignisse in den Niederlanden

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war das Meerneunauge in den großen Flüssen weit verbreitet. Die Zahl ging in den 1970er Jahren durch den Bau der Haringvlietdam. Immer weniger Meerneunauge wanderte stromaufwärts, weshalb das Meerneunauge in Deutschland damals als ausgestorben galt. In den Niederlanden gab es regelmäßige Sichtungen, sowohl in den großen Flüssen als auch anderswo (zum Beispiel die Friesische Seen). Seit 1987 steigt die Zahl der Beobachtungen/Fänge in den großen Flüssen und seit 1996 auch im IJsselmeer.[1] Zwischen 2010 und 2015 wurden allein auf der Website Beobachtung.nl 76 zufällige Funde und Sichtungen gemeldet.[1]

Im 2006 Es wurde festgestellt, dass Meerneunauge im Niederländisch Teil des Flusses rühren auftritt und sich dort wahrscheinlich fortpflanzt. Zunächst wurden mehrere Meerneunaugenlarven gefunden und 2009 wurden 5 laichbereite Meerneunaugen in der Fischtreppe des ECI-Kraftwerks in Roermond registriert (und vermessen).[4][5]

Im Mai 2020 wurde in einem ausgetrockneten Teil des Biesbosch ein ausgewachsenes Meerneunauge gefunden.[6]

Ereignisse in Belgien

Seit 1940 gilt das Meerneunauge in Belgien als ausgestorben. 2010 wurde er in der Schelde bei Dendermonde wiedergefunden. Im Juni 2012 wurde ein Exemplar in einem Angeln Seitenkanal der Wehranlage in Ostflandern Spargel.[7] Im Mai 2015 wurden 2 ausgewachsene Meerneunaugen in der Demer in Diest gefangen und im Mai 2017 ein weiteres Exemplar in der Fischpassage in der Kleinen Nete in Grobbendonk.

Rechtsstellung

Das Meerneunauge ist im Fischereigesetz und im Anhang 2 des Habitatrichtlinie. Deshalb hat die niederländische Regierung die Aufgabe, besondere Schutzzonen für Meerneunauge auszuweisen.

Das Meerneunauge als invasive Art

In dem Amerikanisches Seengebiet das Meerneunauge gilt dann wieder als (ausländischer) invasive Arten. Aufgrund ihrer negativen Auswirkungen auf die Fischerei wird die Art aktiv bekämpft.

Bilder

Externe Links